» » Lifting: Welche Methoden gibt es?
Haare Lächeln 11. März 2014 0

Schönheitschirurgie

Das Facelifting – Anwendungen, Anmerkungen und Möglichkeiten

Was ist Litfting? Es geht um einen medizinischen Eingriff, der es erlaubt, das menschliche Aussehen im Gesicht zu verändern. Im Folgenden sollen nun die gängigsten Methoden vorgestellt werden – Fachbegriffe sind auf ein unvermeidbares Minimum zu diesem Thema reduziert, Fremdwörter kommen bis auf eine Ausnahme nicht vor. Zunächst wird auf Operationen eingegangen, dann wird die häufigere Methode beschrieben, eine Flüssigkeit unter die Haut zu injizieren. Es geht hier zumeist um Hyaluronsäure, einen körpereigenen Stoff. Dieser lässt sich leider nicht mit einem anderen, besser verstehbaren Begriff umschreiben.

Operationsschnitte, mit denen man Haut verschiebt und zieht

OperationBei einem SMAS-Lift legt man besonderes Augenmerk auf die so bezeichnete oben liegende Gewebsschicht. Diese strafft man und so erhält man langfristige Ergebnisse. Verschiedene Methoden sind anwendbar: Der so genannte „S-Lift“ beginnt mit einem oberen Bogen im Haaransatz vor dem Ohr, läuft in einer Linie davor weiter und endet in einem unteren Bogen hinter dem Ohr. Weitere speziell definierte Fachbegriffe sind jeweils der „Fogli“-, der „Soft“- und der „MACS-Lift“ (Zugangsschnitte und Haltenähte sind international vereinbart und gekennzeichnet. Bei einem „Mini-Lift“ strafft man nur die Haut – Arbeiten dieser Art halten generell nicht lange. Jede Operation – ob im Rahmen des Faceliftings oder darüber hinaus – ist stets mit einem Risiko verbunden: Nicht immer lässt sich die Belastbarkeit von Patienten oder Kunden auch wirklich im Voraus einschätzen. Unvorhergesehene Problemstellungen ergeben sich zuweilen zu spät.

Der – beliebtere und ungefährlichere – „Liquid-Lift“

Beim „Liquid-Lift“ werden flüssige Materialien unter die Haut gespritzt – es entsteht ein Volumeneffekt. Diese Methode wirkt nicht so lange, wie dies bei operativen Eingriffen der Fall ist – doch kann man Bereiche behandeln, die man auf andere Weise nicht erreichen würde (Mund, Schläfen und mehr). Die Zahl dieser „Liquid“-Eingriffe erhöht sich immer mehr: Beliebt ist Hyaluronsäure – nicht nur Falten werden geglättet, sondern es wird auch ein Verjüngungseffekt erzielt. Es handelt sich um ein durchsichtiges Gel. Unter Lokalbetäubung kann dieses bis in tiefere Schichten des Gewebes eingeführt werden. Nach nur 20 Minuten kann eine Behandlung vollendet sein. Hyaluronsäure verwendet man schon seit langem – man behandelt Narben, Wunden oder auch innere Arthrosebeschwerden. Diese Flüssigkeit wird vom menschlichen Körper (als Kohlehydrat) selbst hergestellt; ein Gramm der Säure speichert bis zu sechs Liter an Wasser (und ist auch von Natur aus im Auge, in Sehnen und Muskeln vorhanden). Je älter man wird, desto weniger Hyaluronsäure produziert der Körper. Eingriffe hiermit wirken etwa ein bis zwei Jahre, sind schmerzlos und haben kaum Nebenwirkungen (etwa nur, dass sich nach einer Spritze wie üblich vorübergehende Rötungen bilden).

Nur die professionelle Anwendung ist gefahrenlos

Wird bei einer Liquid-Anwendung auf eine fachgerechte Desinfektion verzichtet, ist dies hochgradig gesundheitsgefährdend. Injiziert man zu viel oder zu wenig, sind die optischen Effekte irritierend und möglicherweise seelisch belastend. Hochgradig ausgebildete Fachkräften (Hautärzte, plastische Chirurgen) arbeiten hier präzise – Kosmetikern und Heilpraktikern fehlt zuweilen die langfristige Schulung und Erfahrung. Früher wendete man auch Kollagensäure und Eigenfett an, dies jedoch führt zu unerwünschten Ergebnissen. Produkte, die der Körper nicht abbaut, sind nicht mehr auf dem Markt. Komplikationen traten noch nach Jahrzehnten auf, sodass man hierauf nun gänzlich verzichtet.

Fazit:

Wann machen Schönheits-OPs im Allgemeinen und Facelifting-Anwendungen im Besonderen Sinn? Manche Kunden sind mit ihrem Aussehen unzufrieden. Doch dies ist ein psychologisches Problem. Nach Unfällen oder Krankheiten entsteht jedoch auch Bedarf für Facelifting: Hier eignet sich Hyaluronsäure. Weil dies ein körpereigener Stoff ist, gibt es keine Nebenwirkungen. Und eine lokale Betäubung ist für jeden Patienten angenehm.

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