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Frisur 13. Oktober 2016 0

Haare

Viele Frauen träumen davon, ihre Haare richtig lang wachsen zu lassen. Bis zur Taille, bis zur Hüfte oder sogar darüber hinaus. Bei nicht wenigen jedoch scheitert dieser Wunsch. Kaum ragen die Spitzen über die Schulter, beginnen meist die Probleme. Das Haar wird strapaziert, trocken und spröde. Es bricht ab, Spliss entsteht und letztendlich greift man doch zur Schere. Dabei muss das gar nicht sein. Mit ein paar Tricks kann fast jede Frau den Traum von der Rapunzel-Mähne leben.

Mechanische Reibung minimieren

Haare brechen nicht von alleine ab. Hierzu bedarf es immer einer Krafteinwirkung von Außen. Um daher Haarbruch zu minimieren, ist es ratsam, eben diese zu verringern. Hierzu gibt es einfache Kniffe:

  • Make UpHaare seltener offen tragen: Beim Hausputz, im Supermarkt oder beim Sport stören offene, lange Haare oft. Sie wehen ins Gesicht, verfangen sich im Schultergurt der Handtasche oder klemmen im Reißverschluss der Jacke. So sind sie großer Reibung ausgesetzt und brechen ab. Tragen Sie stattdessen öfter einen Pferdeschwanz, Zopf oder Dutt.
  • Die richtigen Gummis und Spangen: Haargummis, die mit einem Metallstück verschlossen sind, schmale Gummibänder oder scharfkantige Metallclips „schneiden“ ins Haar ein und es bricht. Besser sind weiche Haargummis und abgerundete Spangen.
  • Gute Nacht fürs Haar: Nachts werden Haare bei der Bewegung auf dem Kopfkissen stark beansprucht. Um morgens nicht die halbe Frisur als abgebrochene Haarlängen in der Bürste wiederzufinden ist es wichtig, das Haar auch in der Nacht vor Reibung zu schützen. Hierzu eignen sich Zöpfe, Dutts auf der Oberseite des Kopfes oder spezielle Schlafhauben.

Strapazen vermeiden

Um das Haar lang wachsen zu lassen und es dabei schön und glänzend zu erhalten sollten Sie ihm nicht zu viele Strapazen zumuten und die Liste der schädigenden Anwendungen so kurz wie möglich halten. Natürlich ist es nicht immer machbar, ganz auf Färben, Föhnen und Co zu verzichten. Aber das Haar verzeiht auch den ein oder anderen „anstrengenden Tag“, wenn es sich dabei mehr um die Ausnahme denn um die Regel handelt. Soweit wie möglich vermeiden sollte man:

  • Färben
  • Dauerwelle
  • Glätteisen oder Lockenstab
  • Föhnen (je heißer, desto schädlicher)
  • mit dem Handtuch frottieren (besser: Vorsichtig in ein Handtuch einschlagen)
  • im nassen Zustand kämmen (besser: nach dem Trocknen bürsten)
  • Toupieren
  • Übermäßiges Styling (insbesondere mit viel Haarspray oder -Lack)Sommer

Die richtige Pflege

Die richtige Pflege für das eigene Haar zu finden, erfordert meist ein paar Experimente. Jedes Haar ist anders. Eine Pflegeserie, die bei einer Frau wahre Wunder vollbringt, nutzt vielleicht bei einer anderen kaum. Aber es gibt ein paar allgemeine Tips, die bereits viel bewirken können:

  • Häufiges Haarewaschen vermeiden: Es bedarf ein wenig Gewöhnung der Kopfhaut, aber meist kann man die „normale“ Haarwäsche auf 1-2 x pro Woche reduzieren. Dabei reicht es, am Ansatz Shampoo aufzuschäumen. Die Längen müssen nicht extra eingeseift werden. Für „Zwischendurch“ genügt Spülen mit klarem Wasser oder eine „Conditioner only“-Wäsche.
  • Regelmäßig Pflegekuren
  • Gute Bürste mit Naturborsten und abgerundeten Borsten
  • Bei Bedarf ein gutes Öl (z.B. natives Kokosöl) in die Haarspitzen einmassieren
  • Regelmäßig Spitzen schneiden: Wenn die Spitzen etwa alle 3 Monate geschnitten werden, kann man Spliss vorbeugen.

Mit all diesen Kniffen wird das Haar zwar auch nicht schneller wachsen. Geduld muss Frau also trotzdem noch mitbringen, wenn sie ihr eigenes Haar richtig lang tragen möchte. Aber es bleibt schön geschmeidig und glänzend – und erreicht die gewünschte Länge, ohne auf dem Weg dorthin immer wieder abzubrechen.

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