» » Lace - feine Maschen mit Durchblick
Spitze 28. März 2015 0

Mode

Für das englische Wort „Lace“ gibt es viele Übersetzungen, eine davon lautet „Spitze“ oder „Spitzenborte“. Es handelt sich also um fein gestrickte oder gehäkelte Muster. Sie werden aus sehr dünnem Garn gearbeitet und gern für Tücher, Schals, Pullis, Jacken oder auch auch Tops verwendet. Hauchzart und fast ohne Gewicht verfügen sie dennoch über wärmende Eigenschaften, je nach Zusammensetzung des verwendeten Garns.

Edle Maschen selber machen

modischStrick- und Häkelmode ist warm und passend für den Winter, so die allgemeine Meinung. Was spricht dagegen, auch im Sommer mit selbst gehandarbeiteten Modellen oder Accessoires die Modewelt zu verschönern? Moderne Lace-Garne sind mit einer Lauflänge von 600 Metern auf 100 Gramm noch wesentlich dünner als Sockengarn, dabei aber unglaublich weich und in zahlreichen verschiedenen Qualitäten erhältlich. Mit relativ dicken Nadeln ist schnell ein luftiges Muster gestrickt oder gehäkelt. Sie benötigen also nicht besonders viel Zeit, um ein unverwechselbares Stück zu erschaffen. Ob Sie häkeln oder stricken wollen – das Internet und diverse Handarbeitszeitschriften sind voll mit Anleitungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Das beste daran ist unzweifelhaft die Tatsache, dass niemand sonst dieses Kleidungsstück trägt. Egal auf welcher Party Sie tanzen, wo Sie arbeiten oder Ihre Freizeit verbringen. Nie wird Ihnen jemand mit dem gleichen Pulli oder Tuch begegnen.

Zu beachten ist jedoch, dass gehäkelte Modelle in der Regel fester und auch etwas schwerer sind als gestrickte. Der luftig-leichte Charakter von Lace geht dabei manchmal ein wenig verloren. Welche Technik Sie wählen hängt jedoch in erster Linie von Ihrem Geschmack und Ihren handarbeitstechnischen Fähigkeiten ab. Wenn Sie leicht frieren, dann wählen Sie ein Garn mit Alpaka- oder Mohairanteil, das wärmt besonders gut. Richtig edel glänzt Ihr Modell dagegen, wenn Sie ein Garn mit Seide wählen.

Wofür eignet sich Lace?

SpitzenoberteilLacestrickerei eignet sich besonders gut für dekorative Tücher. Werden diese locker über die Schultern gelegt, kommt das luftige Muster besonders gut zur Geltung. Auch Schals werden gern in dieser Technik gearbeitet. Selbst wenn sie lang und breit sind, wiegen sie selten mehr als ein- bis zweihundert Gramm. Ein Top mit dekorativem Lochmuster lässt sich gut mit einem kontrastfarbigen T-Shirt kombinieren. Auch im Sommer gibt es kühle Tage oder Abende, da darf ein wärmender Pullover nicht fehlen. Aus Lacegarn gestrickt erfüllt er diese Funktion viel besser als Sie glauben. Sogar Jacken können Sie mit dieser Technik stricken: Kuschelig weich und trotzdem dünn passen sie in jeden Koffer. Und Sie müssen sich nicht einmal Gedanken wegen Ihres Fluggepäcks machen, denn eine Lacejacke wiegt ja kaum etwas.

Lace ist aus der Sommermode nicht wegzudenken. Je nach verwendetem Garn und Muster eignet sich ein Lace-Top für den Strand oder den Disco-Besuch. Ein schickes Tuch oder eine edle Jacke peppt auch die elegante Abendgarderobe noch gewaltig auf. Kann man dann sogar sagen „Das habe ich selbst gemacht“, dann ist einem die Bewunderung oder gar der Neid anderer Damen sicher.

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