» » Kürbis - kulinarischer und gesunder Genuss im Herbst und Winter
Kürbis im Herbst 18. Oktober 2018 0

Gesundheit

Ob herzhaft oder süß, ob klassisch als Suppe oder exotisch, Kürbisse sind im Herbst und Winter nicht aus den Küchen wegzudenken. Kein Wunder, denn die fälschlicherweise oft als Gemüse bezeichneten Beeren sind nicht nur ein vielseitiger Gaumenschmaus, sondern zudem sehr gesund.

Das steckt in den herbstlichen Früchten

Kürbisse bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Daher sind sie mit etwa 25 Kalorien pro 100 g sehr kalorienarm. Die Beeren enthalten viele Mineralien wie Calcium, Magnesium und Eisen. Besonders der hohe Kaliumwert hilft, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu regeln. Die im Fruchtfleisch vorhandene Kieselsäure stärkt Haare und Nägel. Sättigende Ballaststoffe regen die Verdauung an und helfen ganz nebenbei beim Abnehmen.

Kürbissuppe mal anders

Kürbissuppe lässt sich besonders schnell mit dem Hokkaidokürbis zubereiten. Anders als bei anderen Kürbissorten wird die dünne Schale dieser Art beim Kochen weich und kann mitverzehrt werden. Zum Grundrezept gehören in der Regel Sahne, Brühe, Karotten, Zwiebeln und Gewürze. Mit wenigen Kniffen erhält die warme Herbstmahlzeit einen anderen Geschmack. Birnen oder grobes Apfelmus geben eine fruchtige Note. Einen Teil der Brühe kann man nach Belieben durch Weißwein oder Sherry ersetzen. Mit einer Fleischeinlage wie Mettwürstchen oder Speck wird aus der Suppe eine kräftige Hauptmahlzeit.

gebackener Kürbis

Kürbis als Auflauf

Warmer Kürbisauflauf ist bei kaltem Wetter ein Genuss. Dabei lässt sich das gewürfelte Fruchtfleisch beliebig kombinieren. Besonders würzig schmeckt die Beere in Kombination mit Gorgonzola, Penne und Speckwürfeln. Doch auch zu Kartoffeln mit Zucchini oder Cherrytomaten schmeckt Kürbis lecker.

Kürbispommes als Beilage

Sie sind knusprig, lecker und gesünder als die Variante aus Kartoffeln. Kürbispommes schmecken einfach toll. Je nach Sorte variiert die Würze von mild über nussig bis hin zu leicht scharf. Gut geeignet ist beispielsweise der Butternutkürbis. Zunächst wird der Kürbis geschält und in Sticks geschnitten. Je dünner diese sind, desto schneller sind die Pommes fertig. Zunächst werden die Sticks eine Stunde in ein Wasserbad gelegt und anschließend gründlich abgetupft. Danach werden sie nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Curry oder Paprika gewürzt. Damit die Pommes richtig knusprig werden, kann man sie kurz in Öl schwenken. Beim Auslegen auf dem Backblech dürfen sich die Sticks nicht berühren. Die Backzeit beträgt bei 200° Ober-Unterhitze etwa 10 bis 15 Minuten.

Kürbis als Dessert

Mit Kürbismus als Grundlage lassen sich verschiedene Dessertvarianten zaubern. Dazu lässt man klein gewürfelte Kürbisstücke zusammen mit Zucker und Wasser etwa 15 Minuten köcheln und püriert die Masse anschließend beliebig fein. Wer es cremig mag, kann geschlagene Sahne unterheben. Nüsse und Zimt geben dem Mus einen weihnachtlichen Charakter. Kürbismus passt perfekt zu Milchreis, Joghurt und Mascarpone. Kombiniert mit Frischkäse und Lebkuchen ergibt die Masse ein winterliches Schichtdessert.

Das Ende der KürbiszeitKuchen aus Kürbis

Wer die leckere Beere ganzjährig genießen möchte, kann Kürbisse einfrieren. Dazu entfernt man die Schale, die Kerne und den Stilansatz und schneidet das Fruchtfleisch in Streifen oder Würfel. Luftdicht, am besten vakuumiert im Gefrierbeutel verpackt hält der Kürbis so viele Monate lang.

Kochen mit Kürbissen macht Spaß, denn den Variationen sind kaum Grenzen gesetzt. Wie gut, dass die kalten Tage noch andauern – Zeit genug, um viele Rezepte zu testen!

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