» » Kreativ geknotet - Der Hairbun ist back!
Haare schneiden 05. September 2014 0

Haare


Der Dutt (englisch: Hairbun) ist für vieles bekannt, aber als besonders stylish galt er selten. In den USA gilt er als das typische „Mom Hair“, hierzulande mögen ihn Bräute besonders gern. Jetzt aber erlebt er sein Style-Comeback dank Models, Bloggern und Designern, die allesamt nicht die Finger vom Hairbun lassen können. Wie man die schönsten Styles selbst macht und was man dafür braucht, erfahren Sie hier!

Must – Haves: Duttkissen, Haarnadeln und Accessoires

Dutt IdeenEin einfaches Haargummi zum Hochbinden reicht für die meisten Hairbuns nicht mehr. Haarnadeln zum Feststecken loser Strähnen sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Außerdem können Accessoires wie Schleifen oder kleine Zopfteile (geflochten) eingearbeitet werden. Haben Sie sich auch schon einmal gewundert, wie diese großen, voluminösen Buns zustandekommen? Das Geheimnis sind spezielle Duttkissen. Sie sehen aus wie ein Donut und heißen deshalb auch Donutkissen oder Bun-Donut. Inspieriert wurde das Duttkissen übrigens von Bloggerinnen aus aller Welt, die sich ihre Duttkissen aus alten Socken einfach selbst gemacht haben. Einfach den Zehenbereich einer (oder mehrerer) Socken aufschneiden und die Socke dann aufrollen. Je nach gewünschter Fülle, legt man noch mehr Socken darum. Fertig ist das DIY-Socken-Duttkissen.

Die schönsten Hairbuns

Für jeden Bun muss das Haar griffig sein und nicht zu glatt. Haare, die einen Tag nicht gewaschen wurden, funktionieren am besten. Fliegende oder krause Haare vorher aber mit einer Anti-Frizz-Lotion glätten. Der Hairbun Duttklassische Hairbun wird im Nacken angesetzt und wirkt edel und sophisticated. Dafür am besten nicht mit Accessoires arbeiten, sondern die Haare für sich sprechen lassen. Mit einem Duttkissen wird der Bun voluminös, wer mag kann auch einen Dutt im Nacken aus einem geflochtenen Zopf drehen und diesen dann mit Nadeln feststecken. Der hohe Bun wird am oberen Hinterkopf oder gleich ganz oben angesetzt. Er wirkt jünger und frischer, allerdings muss man aufpassen, dass er nicht zu messy ausieht. Ein Duttkissen ist auch hier angebracht und danach kann man mit Accessoires spielen: Eine Schleife unter einem Messy-Bun lässt ihn verspielt aussehen. Man kann auch falsche Zopfteile einarbeiten: Einfach einen Zopf machen und dabei 3-4 dünne Zopfteile mit hineinziehen. Danach die Haare mit Hilfe des Duttkissens zu einem Bun fertigen, die Zopfteile dabei ignorieren. Ist der Bun fertig kann man nun die dünnen Flechtzöpfe um den Bun herumlegen, von innen nach außen und dann feststecken. Der hohe Bun lässt am Hinterkopf viel Platz zum Arbeiten. Nachdem der eigentlich Bun fertig ist, können hier Bänder oder andersfarbige Strähnen um den Kopf gelegt werden. Auch schön: Die Haare vom Nacken aus sehr locker zu einem französischen Zopf flechten, oben angekommen aus den restlichen Haaren einen Bun formen.

Wer kann’s tragen?

Fast jede Gesichtsform verträgt den Hairbun. Setzt man ihn recht weit oben am Kopf an, streckt er das Gesicht und ist perfekt für runde Gesichter geeignet. Diese werden optisch gestreckt und erscheinen schmaler. Jede Frau mit einer etwas längeren Gesichtsform sollte ihn daher maximal am oberen Hinterkopf knoten, oder in Nackennähe ansetzen. Je größer das Gesicht, desto voluminöser darf auch der Bun sein. Da das Gesicht extrem betont wird, sollte man etwas mehr auf sein Make-up achten. Rötungen abdecken, Glanz abpudern und etwas Mascara sollten es mindestens sein. Auffällige Make-up Looks kommen mit dem Bun übrigens super zur Geltung.

Fazit

Der Bun ist back und egal ob man in aufwändig mit Flechtzöpfen oder edel gedreht als Schnecke trägt, er passt zu fast jedem Outfit und jeder Gesichtsform. Die praktischste Frisur der Welt kann doch ganz schön stylish sein.

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