» » Kampf dem Spliss – Tipps und Tricks
13. Februar 2014 0

Haare

Mit unseren Haaren haben wir nicht immer leichtes Spiel. Vor allem diejenigen von uns, die längeres Haar haben, kennen dieses Problem: Spliss! Was wir gegen Haarbruch unternehmen können und was wirklich hilft, um Spliss vorzubeugen, steht in diesem Beitrag.

Erzfeind Spliss – die Fakten

Sonne, häufiges Styling mit dem heißen Föhn, dem Glätteisen oder dem Lockenstab und chemische Behandlungen stressen unser Haar und gehen ihm im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz. Aber auch durch Reibung der Haare an der Kleidung kann Spliss entstehen. Besonders Frauen, die ihr Haar schulterlang oder noch länger tragen, haben Haarpflegedeshalb häufig mit Spliss zu kämpfen. Doch es gibt Hoffnung: Mit dem passenden Know-how und der richtigen Pflege können wir die Sichtbarkeit von Spliss reduzieren und das Entstehen von neuem Spliss eindämmen.
Die schlechte Nachricht vorab: Spliss, der einmal entstanden ist, lässt sich nicht einfach fortzaubern. Sind die Haare so richtig kaputt, hilft nur noch die Schere. Allerdings gibt es tatsächlich ein Mittel, um dem Entstehen von Spliss bei längeren oder richtig langen Haaren vollständig vorzubeugen: schneiden, und zwar monatlich. Da das Haar im Monat etwa einen Zentimeter wächst, ist das für einen wirklich geübten Friseur machbar. Allerdings ist diese Lösung zeitaufwendig und die Sorge durchaus berechtigt, dass bei dem Zentimeter stets ein wenig geschummelt wird und die Haare somit zwar immer splissfrei sind, aber über die Monate kürzer werden. Dennoch ist die Devise: Nicht verzagen, Mädels! Es gibt eine Reihe guter Kompromisse, um den Spliss im Zaum zu halten und die Haarstruktur gesund aussehen zu lassen.

Die besten Pflegetipps gegen Spliss

Einer dieser Kompromisse ist: Stylt eure Haare nicht zu Tode! Wenn ihr wieder einmal gedanklich mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen liebäugelt, fragt euch, ob das heute wirklich sein muss. Eine Prachtmähne auf der Arbeit? Wenn der süße Vertreter der Kundenfirma sich angekündigt hat, okay. An ganz gewöhnlichen Arbeitstagen tut es aber hin und wieder auch eine schicke Hochsteckfrisur, für die ihr kein Hitzestyling benötigt. Ein weiterer Kompromiss ist die passende Pflege. Es ist gar nicht notwendig, jeden Tag ein ausgedehntes Haar-Extra-Programm im Bad aufzufahren. Zweimal in der Woche eine Ceramid-haltige Intensiv-Kur zu verwenden, wirkt bereits beinahe Wunder. Auch Produkte, die speziell für beschädigte oder strapazierte Haare hergestellt sind, helfen, zum Beispiel das Anti-Schädigung-Konzentrat von L’Oréal Elvital. Diese Produkte funktionieren nach dem Prinzip des Kittens: Beschädigte Haarstellen werden künstlich aufgefüllt, sodass das Haar gesünder aussieht.
Noch dankbarer sind Haare aber, wenn sie mit den richtigen Produkten für die Spliss-Vorbeugung verwöhnt werden. Wahre Alles-Könner in diesem Zusammenhang sind Haaröle. Sie ummanteln das Haar mit einem Schutzfilm, der Hitzeeinwirkungen mildert und die Reibung auf der Kleidung reduziert, sodass nicht nur weniger Spliss entsteht, sondern bei täglicher Anwendung auch das Entstehen von Spliss deutlich hinausgezögert werden kann. Wer also vor jedem Föhnen und morgens vor dem Verlassen des Hauses ein wenig Haaröl in die Spitzen und Längen einarbeitet, der ist bereits ziemlich gut gegen Spliss gewappnet. So sieht das Haar auch nach zwei oder drei Monaten ohne Friseurbesuch noch gut aus. Ein Tipp für zwischendurch: Handcreme! Wer ohnehin tagsüber gelegentlich Handcreme verwendet, kann sich im Anschluss ein wenig mit den Händen durch die Haare fahren – das sorgt nicht nur für eine tolle Glanz-Auffrischung, sondern reduziert die Reibung der Haare auf der Kleidung zusätzlich.
Fazit: Spliss lässt sich kaum vermeiden. Aber mit der richtigen Pflege und überlegtem Styling kann man Spliss deutlich eindämmen, das erneute Entstehen von Spliss hinauszögern und das Haar gesund aussehen lassen.

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