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French Maniküre 22. Januar 2014 0

Nagelpflege


Schöne Hände – wichtig für den ersten Eindruck, für Wohlbefinden und Ästhetik

Schöne und gepflegte Hände sind wie eine Visitenkarte: Sie wirken sympathisch, attraktiv und erzählen eine Geschichte über unsere Persönlichkeit. Sie bringen ein gepflegtes Äußeres auf den Punkt und müssen natürlich auch zum eigenen Typ, zum präferierten Styling oder einem speziellen Outfit passen. Natürlich gepflegte Hände und Nägel unterstreichen vielleicht ein ebensolches Äußeres, das auf einen offenen, praktischen und unkomplizierten Lebensstil verweist. Andere Frauen – und auch Männer – betrachten aufwändig gestylte Nägel als wichtiges Attribut einer Femme Fatale.
künstliche NägelDie ursprüngliche Form unserer Hände und Nägel legt uns die Natur zwar in die Wiege, im späteren Leben ist es jedoch damit nicht getan. Hände und Nägel sind sensibel – sie zeigen deutlich, was wir im Alltag mit ihnen machen und wie viel Zeit wir in ihre Pflege investieren. Auf Belastungen reagieren Hände und Nägel sehr schnell mit sichtbaren Veränderungen. Unter Umständen hinterlassen harte Arbeit, Reinigungsmittel und andere chemische Substanzen ihre Spuren. Der professionellen Pflege von Händen und Nägeln widmet sich heute eine ganze Industrie, die immer neue Pflege- und Styling-Produkte auf den Markt bringt. Der regelmäßige Besuch im Nagelstudio gehört für viele Frauen zu ihrem Beauty-Standard. Andere schwören im Zeitalter von „Bio“ auf organische Pflegemittel und damit auf Tipps und Rezepte, die auch unsere Großmütter schon kannten. In unserem Hand- und Nagel-Special erklären wir alles, was für schöne, gesunde und gepflegte Hände wichtig ist.

Hände und Nägel – so sensibel wie wir selbst

Hände und Nägel sind so sensibel wie wir selbst. Unsere Hände gehören zu den dünnhäutigsten Körperstellen überhaupt und leiden ständig unter Stress. Sie ertragen Wärme, Kälte und starke Temperaturgefälle. Schon durch das Waschen wird ihnen Feuchtigkeit entzogen. Auch Sonne, trockene Luft, Schmutz und Chemikalien hinterlassen ihre Spuren auf Hand und Nägeln.
Die eigenständige Fähigkeit zu Schutz und Regeneration ist unseren Händen nur bedingt gegeben: Die Haut an Handrücken und Fingern ist sehr dünn, das Fettgewebe in der Unterhaut ist nur schwach entwickelt. Mit zunehmendem Alter wird sie immer dünner. Unsere Nägel schützen die empfindlichen Fingerbeeren und waren evolutionsgeschichtlich als Kratz-, Ritz- und Zupf-Werkzeug gedacht. Gleichzeitig unterstützen sie die taktile Wahrnehmung der Finger durch einen dichten Nervensaum im unteren Rand des Nagels. Sie bestehen aus 100 bis 150 übereinanderliegenden Hornzellschichten, sind zwischen 0,05 und 0,75 Millimetern dick und wachsen jede Woche um 0,5 bis 1,2 Millimeter.
Unsere Hände verweisen auf Belastungen von außen, aber auch auf unser Alter. Die Nägel geben außerdem Hinweise auf unsere gesundheitliche Befindlichkeit. Ein guter Arzt erkennt Gesundheitsstörungen – beispielsweise eine schlechte Blutversorgung, eine Schilddrüsenüberfunktion, Allergien oder Verdauungsstörungen – oft bereits am Nagelzustand.
Eine intensive Pflege mit den persönlich passenden Produkten ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig, sondern hilft Händen und Nägeln auch, dauerhaft gesund zu bleiben.

Hand- und Nagelpflege – die Basics

Gute und vor allem regelmäßige Pflege verbessert das Erscheinungsbild von Hand und Nägeln. Sie lässt die Haut der Hände straff und – ab den mittleren Lebensjahren – deutlich jünger wirken. Wenn sie fehlt, gehören raue, rissige Hände, brüchige Nägel sowie Verfärbungen oft nach kurzer Zeit zum Alltag.
Gute Hand- und Nagelpflege beginnt mit Sauberkeit und optimaler „Nahrung“ für die Haut. Schon beim Waschen machen wir hier oft die ersten Fehler. Normale Seifen belasten auf Dauer die Haut der Hände stark. Milde Seifen mit Karité-Butter, Waschlotionen oder Mandelöl-basierte Handwaschöle reinigen genauso gut, sind jedoch spürbar sanfter zu den NageldesignHänden. Auf jedes Waschen sollte eigentlich eine Creme folgen, welche die Haut mit einem Schutzmantel, Fett und wichtigen Nährstoffen versorgt. Bei sehr fettarmer Haut wirken Cremes mit kaltgepressten Pflanzenölen – Oliven-, Mandel-, Traubenkern- oder Borretsch-Öl – oder auch die puren Öle Wunder. Sie glätten die obere Hautschicht und schenken ihr sichtbar mehr Geschmeidigkeit. Handcremes mit Karité-Butter ziehen schnell ein und fetten kaum. Sehr trockene Hände freuen sich über eine regelmäßige Behandlung mit harnstoffhaltigen Präparaten, welche die oberen Hautschichten optimal mit Feuchtigkeit versorgen. Bei strapazierter Haut helfen Cremes mit Panthenol, mineralstoffreichen Thermalwässern oder dem ebenfalls aus Harnsäure gebildeten Allantoin. Letzteres fördert gleichzeitig die Aufnahme anderer Inhaltsstoffe durch die Haut. Auch die Nagelhäute benötigen regelmäßig eine solche Creme-Pflege. Für schöne und gesunde Nägel gibt es spezielle Nagelcremes mit einem dafür optimierten Cocktail aus Vitaminen, Mineralien und weiteren Nähr- und Pflegestoffen. Rissige und trockene Haut sollte zusätzlich täglich mit einer Fettsalbe behandelt werden. Je öfter diese aufgetragen wird, desto langsamer zieht sie ein – ein Zeichen dafür, dass die Haut wieder gut versorgt ist und auch die Speicher ihrer Zellen wieder mit Feuchtigkeit und Fett gefüllt sind.
Ausgezeichnete Dienste leistet auch ein Handbad. Fertige Produkte gibt es in großer Zahl im Handel. Sehr angenehm ist auch ein selbstgemachtes Handbad, in dem sich reinigende und pflegende Wirkstoffe die Waage halten müssen. Unser Rezept dafür: Getrocknete Ringelblumenblüten werden mit kochendem Wasser übergossen, ziehen etwa zehn Minuten und werden danach abgeschöpft. In das Ringelblumenwasser kommen nun noch Meersalz, Honig und Olivenöl. Die Hände werden darin mindestens 20 Minuten gebadet und danach mit einer reichhaltigen rückfettenden Lotion gecremt. Die Nägel werden außerdem mit einem Nagel-Öl behandelt. Handbäder in lauwarmem Olivenöl bieten Händen und Nägeln – einmal wöchentlich angewendet – einen besonders wirksamen Wellness- und Pflegefaktor.
Eine wöchentliche Extra-Kur tut sowohl Händen als auch Nägeln gut: Die Hände werden dafür dick mit den persönlich präferierten Präparaten eingecremt. Am besten und intensivsten wirkt die Packung über Nacht. Dünne Baumwollhandschuhe schützen vor Cremespuren und schaffen außerdem ein gutes „Binnenklima“ für die Wirksamkeit der Kur.
Starke Sonneneinstrahlung wird von Händen und Nägeln übrigens nur bedingt vertragen. An heißen Sommertagen brauchen sie wie andere Körperregionen auch einen effektiven Sonnenschutz. Am besten eignen sich dafür Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen aus der Sonnenstrahlung filtern. Handschuhe bei Hausputz oder bei der Gartenarbeit sind keine Spielerei, sondern für schöne und gepflegte Hände unverzichtbar.

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