» » Hot Hula Fitness - der neue Trend aus den USA
02. Juli 2014 0

Fitness


Achtung: Verwechslungsgefahr. Hot Hula hat nichts mit Reifen zu tun, es handelt sich um ein neues Fitnesskonzept, das insbesondere Frauen durch die mitreißende Mischung aus polynesischen Trommelrhythmen und Reggae-Musik zu einem tänzerischen Ganzkörper-Workout motiviert. Im Moment löst dieser Sport weltweit einen regelrechten Hype aus. Im Gegensatz zu Zumba ist Hot Hula zwar in Deutschland und in weiten Teilen Europas noch nicht sehr bekannt, jedoch hat dieser Sport das Zeug, ebenso beliebt zu werden und steckt etwa in Großbritannien bereits eine sehr große Zahl von Menschen mit dem Südseefieber an.

Body Workout mit Fun-Faktor

FitnessHula ist das hawaiianische Wort für Tanz und im Hot-Hula-Konzept geht es auch vor allem darum, mit tänzerischer Bewegung, den Weg zur eigenen Fitness zu finden. Das Workout wurde von Anna-Rita Sloss entwickelt, einer Neuseeländerin mit samoanischen Wurzeln und ist damit auch ein Stück Kultur in der Form eines Ganzkörpertrainings. Das Programm besteht vor allem aus relativ langsamen, rhythmischen Bewegungen, die aus der Hüfte kommen und gezielt auf die Fettpolster wirken sollen. Die pazifischen Trommelrhythmen sind dabei sehr ansteckend und motivierend, jedoch hat innerhalb dieses Konzepts jeder die Möglichkeit, seine eigene Geschwindigkeit zu finden, so dass auch eher untrainierte Personen direkt Glücksgefühle entwickeln können. Auf Grund der selbstgewählten Geschwindigkeit werden weder tänzerische Erfahrungen, noch ein spezielles Fitnesslevel vorausgesetzt. Die für den pazifischen Tanz typischen Hüftschwünge sorgen für ein ausgesprochen gutes Beckenbodentraining und vermitteln einem das Gefühl eigener Attraktivität. Der Kurs selber ist aufgebaut wie andere Fitnessprogramme auch. Auf eine kurze Aufwärmphase folgt ein intensiver, schweißtreibender Hauptteil mit einigen Trinkpausen. Eine Cool-Down-Phase mit Stretching beendet die Fitnessstunde.

Ausgewogenes Training mit Südseefeeling

BokwaBeim Hot Hula Fitness werden ganz verschiedene Muskelgruppen angespannt, da die Tanzbewegung kontinuierlich ist und die Arme unterstützend mit eingesetzt werden. Zwar sind die Bewegungen – etwa im Vergleich zum Zumba – meist relativ langsam, auf Grund der Genauigkeit der Ausführungen und der konstanten Anspannung des Körpers, werden jedoch auch bei diesem Fitnesskonzept pro Stunde etwa 500-900 Kalorien verbrannt. Durch die langsame Bewegung und den gelenkschonenden Charakter, eignet sich das Hot Hula Konzept auch ausgezeichnet für Personen, die an starkem Übergewicht leiden. Beim Hot Hula wird üblicherweise der typisch tahitianische Rock, alias Pareo, getragen und man fühlt sich schnell an einen pazifischen Strand versetzt. Das Südsee-Feeling wird im Hot Hula Fitness noch dadurch gesteigert, dass dabei barfüßig getanzt wird. Dies hat aber nebenbei auch noch den Vorteil, dass durch den direkten Bodenkontakt die propriozeptiven Fasern der Fußsohlen angesprochen werden, was eine bessere Haltung und damit auch einen optimierteren Trainingserfolg verspricht. Einige Übungen werden auch auf den Zehenspitzen getanzt, was barfuß einfacher und mit mehr Gefühl durchführbar ist.

Hot Hula oder Zumba?

Ob man lieber beim Hot Hula oder beim Zumba schwitzt ist letzten Endes Geschmackssache. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, diesen neuen Fitnesstrend einmal auszutesten.

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