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Hormonelle Verhütung 01. Juni 2014 0

Gesundheit

Die menschliche Haut reagiert nicht nur auf äußere Einflüsse, sondern auch stark auf innere, hormonelle Lagen des Körpers. Dies ist unschwer an Jugendlichen und deren Hautbild zu erkennen. Frauen sind, aufgrund ihre schwankenden Hormonhaushaltes davon häufiger betroffen. Doch wie wirken sich die unterschiedlichen Verhütungsmittel auf das Hautbild aus?

Ein kleiner Überblick über hormonelle Verhütungsmittel

Wie jeder Frau bekannt ist werden die “ Anti-Baby- Pillen “ in Einphasen- und Kombinationspräparaten unterschieden. Die Mehrphasenpillen passen sich den schwankenden Hormonzyklus der Frau besser an, haben aber mehrere Nebenwirkungen. Die Einphasenpräparate hingegen greifen weniger in den Hormonhaushalt ein, sind daher besser für junge Frauen und Mädchen, welche sich noch in der Entwicklung befinden, geeignet, haben aber auch ihre negativen Wirkungen. Längst kann nicht mehr davon gesprochen werden, dass Pillen mit mehreren Komponenten auch mehr Nebenwirkungen haben. Zu den hormonellen Mitteln zur Verhütung einer Schwangerschaft zählen auch eigentlich mechanische, wie die Verhütungs-Spirale. Diese enthalten inzwischen auch ein Hormondepot, welches die Wirkstoffe regelmäßig an den weiblichen Organismus abgibt Das “ Verhütungsfeld “ ist in den letzten Jahren ein weites geworden. Zwar sind diese gering dosiert, und sollen nur punktuell, also in der Gebärmutter direkt, wirken, dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass die Hormone in den Blutkreislauf gelangen, und somit in den Körper systemisch eingreifen. Die Spirale hat dann lediglich den Vorteil, dass sie den Magen-Darm-Trakt nicht passiert, und so keine zu starke Wirkung entfaltet.

Die Entscheidung für ein hormonelles Verhütungsmittel

Da kein Mittel zur Schwangerschaftsverhütung 100%ig sicher, oder gar endgültig ist, fällt die Entscheidung bei den immens vielen unterschiedlichen Präparaten auf dem Markt schwer. Bei vielen Frauen entsteht ein sogenannter “ Pillentourismus „, weil diese unzufrieden sind, und auf Anraten ihres Gynäkologen, oder aber nach einem Austausch in verschiedenen Foren, ein neues, besseres Präparat versuchen. Damit hoffen Frauen unerwünschte Nebenwirkungen, wie Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen oder Brustspannen zu reduzieren, oder vollkommen los zu werden. Depressive Verstimmungen sind eine häufige Wirkung der Pille, und heben den Nutzen des Medikaments nahezu auf, da sie eine sexuelle Unlust hervorrufen. Also die Pille nehmen und keinen Sex zu haben macht irgendwie auch keinen Sinn. Deshalb ist die Entscheidung für oder gegen die Einnahme eines hormonellen Verhütungsmittels eine ganz persönliche und individuelle, und wird meist erst nach der genauen Abwägung von dem Verhältnis zwischen Nutzen und Nebenwirkungen gefällt. Was also ist das “ Kleinere Übel “ ? Auch die Haut reagiert auf die unterschiedlichen Pillenarten ganz verschieden.

Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln die Haut

Auch die Haut hat oftmals unter der hohen Hormonbelastung zu leiden. Sie kann Trockenheitszeichen zeigen, oder zu Unreinheiten, kombiniert mit einem fettigen Glanz, neigen. Neuartige, sogenannte Minipillen, haben die Aufgabe den weiblichen Organismus nur minimal zu belasten und eine positive Wirkung auf die Haut zu entwickeln. Durch ihre androgen wirkenden Bestandteile wird meist das Hautbild verfeinert und Pickel und Pusteln verschwinden. Androgene, also männliche Hormone, sind in geringen Dosen ein natürlicher Bestandteil des weiblichen Hormonsystems. Ihre Wirkung auf das Hautbild wird hier als Wirkstoff genutzt.Deshalb sind diese Medikamente als „Hautpille“ bekannt geworden. Es gibt sie in unterschiedlichen Dosierungen, so beispielsweise in 0,02mg oder 0,02mg Ethinylestradiol, ein Gestagen.
Diese Präparate sind jedoch in ihrer Wirkung als Verhütungsmittel gegenüber anderen reduziert. Sie müssen exakt zur gleichen Zeit eingenommen werden, damit der Hormonspiegel im Blut der Frau konstant gehalten wird. Die Wirkung der Hautpille kann eintreten, muss es aber nicht. So sind Anwenderinnen enttäuscht, wenn ihre Haut durch die Einnahme dieser Pille nicht schöner wird. Die bekannten Nebenwirkungen entwickeln sich meist auch bei diesen Pillen. Das Verhältnis von Risiko und Nutzen der Anwendung einer Pille, gerade dann, wenn diese nicht als Verhütungsmittel sondern als Hauttherapeutikum eingesetzt werden soll, ist gründlich abzuwägen. Bei Hautproblemen ist der Weg zum Hautarzt sinnvoll, sodass der Körper nicht unnötig mit Hormonen belastet werden muss.

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