» » Glättungsbürsten - was können Sie wirklich?
Mode 03. März 2017 0

Haare

Unförmige Wellen und Steckdosenfrisuren waren gestern. Laut dem Herstellerversprechen sogenannter Glättungsbürsten können wir unsere Haare im Nu in eine glatte Mähne verwandeln. Und das deutlich zeitsparender und haarschonender als mit einem Glätteisen. Doch ist das Ergebnis der Glättungsbürste wirklich gleichwertig wie beim Glätteisen? Immerhin, die doppelte Pflege des Haares durch das gleichzeitige Bürsten spricht dafür. Allerdings steckt das Geheimnis ihrer Wirksamkeit in der Behandlung durch Hitze, genau wie beim Glätteisen. Kann die Bürste deshalb wirklich schonender für die Haare sein? Was wirklich dran ist an dem Produkt, haben wir für Euch genauer recherchiert.

Einfache Anwendung

glattes HaarBevor man eine Glättungsbürste überhaupt erst in Betrieb nimmt, sollte man sich die Bedienungsanleitung des Herstellers durchlesen. Da gibt es nämlich so einige Dinge, die es zu beachten gilt. Ähnlich wie das Glätteisen muss die Bürste vor Gebrauch an der Steckdose für etwa eine halbe Minute aufgeheizt werden. Danach ist der Vorgang prinzipiell wie beim normalen Haarebürsten, außer dass man die einzelnen Haarpartien der hohen Temperatur nicht länger als 2 Sekunden aussetzen sollte.

Vor- und Nachteile

Das Ergebnis von Glättungsbürsten steht dem von Glätteisen kaum nach. Die vereinfachte Anwendung und der gleichmäßige Kämmvorgang erzielen deutlich schneller glatte Haare als das klassische Glätteisen. Außerdem liegt ein klarer Vorteil darin, dass man die Bürste auch auf feuchten Haaren anwenden kann. Tatsächlich ist sie auch wesentlich haarschonender, da die einzelnen Haarpartien im Gegensatz zum Glätteisen der Hitze nicht punktuell ausgesetzt sind. Als zeitsparende Alternative ist die elektrische Bürste also durchaus zu empfehlen. Allerdings gibt es in puncto Wirkungsdauer noch einiges zu bemängeln. Das Ergebnis hält nämlich nicht so lange wie beim klassischen Glätten. Der Preis einer Glättungsbürste unterscheidet sich allerdings kaum von einem guten Glätteisen.

Qualität ist ausschlaggebend

Wie bei vielen anderen Beauty-Produkten auch sollte man beim Kauf unbedingt auf die Qualität achten und sich vorher Erfahrungsberichte anderer Anwenderinnen einholen. Schließlich ist es nach wie vor ein elektrisches Hitzegerät, das wir an unsere Haare lassen. Es gibt sehr günstige Modelle, die im Internet bereits deutlich negativ bewertet wurden. Einige Anwenderinnen haben von einigen Produkten aus dem untersten Preissegment sogar über Stromschläge und Verbrennungen berichtet. Es muss nicht unbedingt die teuerste Glättungsbürste sein, aber laut GlättungsbürsteErfahrungsberichte sind Produkte aus der mittleren Preisklasse deutlich vorne bei den Empfehlungen. Es gibt auch viele bekannte und vor allem vertrauenswürdige Hersteller, die gute und vor allem fehlerfreie Geräte zu einem fairen Preis anbieten.

Glättungsbürsten haben’s drauf!

An sich spricht nichts gegen die Anwendung von Glättungsbürsten und ist sogar viel zeitsparender als die Behandlung mit einem Glätteisen. Auch das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Sofern man keine Wunder in puncto Wirkdauer der glatten Mähne erwartet, ist die Bürste ganz zufriedenstellend. Ihr größter Vorteil liegt allerdings darin, dass sie die Haare wesentlich mehr schont als das Glätteisen. Aber Vorsicht: Eine Glättungsbürste ist durch die Hitzewirkung nicht für den Dauergebrauch vorgesehen. Ein bis zweimal pro Tag zur optimalen Glättewirkung ist völlig ausreichend, schließlich strapazieren hohe Temperaturbehandlungen die Haare immer. Die herkömmliche Bürste sollte also nach wie vor als fester Bestandteil im Badezimmer erhalten bleiben.
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