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Gewohnheiten die dick machen 04. Mai 2014 0

Gesundheit

Es gibt Menschen, die nehmen einfach nicht zu, egal was sie essen und es gibt Leute, bei denen schon der Anblick einer Sahnetorte als Übergewicht auf den Hüften landet. Wer immer wieder mit dem eigenen Gewicht hadert, sollte seine Lebensgewohnheiten einmal überprüfen, denn es gibt so manche Dinge, die indirekt zur Gewichtszunahme führen und die eigentlich ganz leicht zu vermeiden sind.

Nicht genug Flüssigkeit

Wer zu wenig trinkt, bereitet unerwünschten Fettpolstern den Weg. Wasser verringert das Hungergefühl, schwemmt Schlacken aus, macht wach, fit und gesund. 1,5 Liter kalorienarme Flüssigkeit pro Tag sollten es mindestens sein, bei Anstrengung oder heißem Wetter können problemlos mehr daraus werden.

Schlaf

Wer zu wenig oder zu viel schläft, bringt die innere Uhr aus dem Takt und sorgt für unverhältnismäßig großes Hungergefühl. Dieses zu unterdrücken macht wesentlich mehr Mühe als gleich ein vernünftiges Schlafpensum einzuhalten, das mit dem eigenen Biorhythmus im Einklang steht.

Unregelmäßige Mahlzeiten

Mahlzeiten auszulassen schadet dem Körper mehr als es ihm nützt, ebenso wie zu schnelles Essen. Denn zum einen kommt auch hier der Biorhythmus aus dem Takt, zum anderen schwankt der Tagesinsulinspiegel. Beides hat unter Umständen Hungerattacken am Abend oder in der Nacht zur Folge und begünstigt Gewichtszunahme. Am besten ist es, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, sodass Hunger gar nicht erst aufkommen kann.

Bequemlichkeit

Wie oft wird das Auto aus der Garage gefahren um eben mal ein paar Brötchen zu holen? Wie oft wird der Aufzug benutzt, obwohl das Treppensteigen viel gesünder wäre? Wie oft wird der Abend vor dem Fernseher auf der Couch verbracht statt einen kleinen Abendspaziergang zu machen, der dem Körper und Geist gut tun würde? Es ist nicht einfach, vermeintlich bequeme Angewohnheiten abzulegen, doch die Waage wird es jedem danken, der es dennoch schafft.

Stress

Stress lässt sich natürlich nicht vermeiden. Ob Familie oder Job – überall gibt es Stressfaktoren, die jedem ordentlich zu schaffen machen können. Wer dennoch versucht, immer wieder kleine Ruheinseln in den Alltag einzubauen und wenn es nur ein kleiner Gang um den Block ist oder zwei Yogaübungen am Abend, wird feststellen, dass Stressessen sich reduziert und das Wohlbefinden steigt.

Nebenbei essen

Für viele gehört zum Fernsehabend die Tüte Chips, zum Kino das Popcorn, zur Arbeit am Computer die Handvoll Gummibärchen. Wer häufig nebenbei isst, nimmt unbemerkt erstaunlich große Mengen an Kalorien zu sich. Wenn schon der gelegentliche Snack so wichtig ist, sollte er wenigstens gesund und kalorienarm sein, also vielleicht ein Teller Apfelschnitze statt der Erdnussflips. Noch besser ist es, die Nebenbei-Snacks wegzulassen und stattdessen Essenspausen zu machen, die bewusst genossen werden.

Hungrig einkaufen gehen

Wer beim Einkaufen Hunger hat, wird mehr und häufig weniger gesunde Lebensmittel kaufen, als eigentlich gebraucht werden. Und die müssen natürlich auch aufgegessen werden. Vor dem Einkaufen sollte also zumindest etwas Sättigendes gegessen werden und zusätzlich empfiehlt es sich, vorher einen Einkaufszettel zu schreiben, an den sich auch gehalten wird, damit gar nicht erst die Versuchung entsteht, Kalorienreiches in den Einkaufswagen zu laden. Während einer Diät ist es sogar gar nicht schlecht, jemand anders zum Einkaufen zu schicken.
Liebgewordene Gewohnheiten oder eingeschliffenes Verhalten aufzugeben ist oft gar nicht so einfach. Doch wenn die Gepflogenheiten über Bord geworfen werden, die der eigenen Gesundheit schaden, ist der langfristige Nutzen unvergleichlich. Und wenn das eine oder andere zu schwer zu fallen scheint – vielleicht gibt es ja eine schöne Ersatzgewohnheit, die an die Stelle des ungesunden Verhaltens gesetzt werden kann?

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