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Gesunde Ernährung 06. Dezember 2013 0

Ernährung


Grüne Smoothies liegen heute voll im Trend. Diese Drinks aus püriertem Gemüse und Obst mit Zugabe von Flüssigkeit gelten als besonders gesund und lecker. Warum ist das so und was ist bei der Zubereitung von Grünen Smoothies zu beachten?

Grüne Smoothies – mehr als nur ein Modegetränk

Smoothies als püriertes Obst mit etwas Flüssigkeit sind schon seit langem bekannt. Grüne Smoothies – das sind ganz besondere Getränke und eine ganz neue Ernährungsphilosophie. Die Grüne Smoothies-Bewegung entstand vor etwa zehn Jahren und ist mit dem Namen von Viktoria Boutenko verbunden. Die gebürtige Russin lebt mit ihrer Familie in den USA und unterrichtet heute an Southern Oregon University. Ihre Grundidee: Green for Life – Grün ist lebenswichtig. Grünes Blattgemüse wurde lange unterschätzt, mehr noch, es landet immer noch oft im Müll. Dabei sind in diesem zauberhaften Grün wahre Schätze an Vitaminen und Mineralstoffen versteckt. Mit Hilfe von Grünen Smoothies hat Viktoria Boutenko geschafft, die beginnende Arthrose bei ihrem Mann und eine Herzkrankheit bei sich selbst weitgehend unter Kontrolle zu bekommen.

Grün ist wichtig und schön

Grünes Blattgemüse hat Potential. In grünen Blättern von Karotten, Roter Beete und Radieschen stecken weit mehr Vitamine, als in den Knollen selbst. Beim Karottengrün ist der Gehalt an Vitamin B2 etwa dreimal so hoch, als bei der Karotte selbst. Blätter der Roten Beete sind sechsmal reicher an Vitamin C und 200-mal reicher an Vitamin A, als die Knollen. Das sind nur einige wenige Beispiele, denn Blattgemüse gewinnt im Vergleich zu den Knollen fast in jeder Hinsicht. Neben dem grünen Blattgemüse gehören in die Grünen Smoothies Kräuter wie Petersilie, Brennessel oder z.B. Löwenzahl. Ja, Grüne Smoothies – das bedeutet Naturverbundenheit, denn für diese Drinks werden viele Wildkräuter und auch Wildgemüse verwendet. Vogelmiere und Gänseblümchen, Malve und auch junge Blätter von Brombeeren und anderen Sträuchern schmecken in den Grünen Smoothies hervorragend.

Sekundäre Pflanzenstoffe und andere bittere Wahrheiten

Grünes Blattgemüse ist reich an vielen gesunden pflanzlichen Sekundärstoffen, d. h. an chemischen Verbindungen, die von Pflanzen produziert werden. Besonders wichtig sind die darin enthaltenen Bitterstoffe. Umfassende positive Wirkung von diesen Substanzen ist bereits seit dem Mittelalter bekannt. Antioxidativ, darmreinigend, blutdrucksenkend – das sind die wichtigsten Eigenschaften von diesen wertvollen Stoffen. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken als Anti-Aging-Mittel und stärken das Immunsystem.

Für mehr Geschmack!

Bitter ist gesund, doch ist diese Geschmacksrichtung nicht allzu sehr beliebt. Es ist aber nicht verboten, Grüne Smoothies auf eine natürliche Weise zu versüßen. Dadurch werden die Getränke lecker und bleiben nicht minder gesund. Ein guter Zusatz zum Smoothie ist die Banane. Diese tropische Frucht ist nicht nur süß, sondern enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe und ist außerdem nahrhaft. Mango, Birnen und Äpfel eignen sich ebenfalls hervorragend für Grüne Smoothies. Statt stillem Mineralwasser kann kalter grüner Tee oder auch Orangensaft, am liebsten direkt gepresst, genommen werden.

Schnell ausgerüstet und los!

Als Hauptwerkzeug für die Zubereitung von Grünen Smoothies dient ein Standmixer mit Verkleinerungs-Funktion. Profi-Mixer mit 30.000 Umdrehungen pro Minute zerkleinern besonders effektiv und gleichzeitig schonend, sind allerdings recht teuer (über EUR 500,-). Hier noch ein einfaches Rezept für einen leckeren Smoothie: Karottengrün von drei Möhren, eine Banane, eine reife Mango und eine Handvoll Blattspinat, 1/2 Glas Wasser und 1 Löffel frisch gepresster Zitronensaft.

Zwei wichtige Anmerkungen zum Schluss

Für gesunde Grüne Smoothies soll auch gesundes ökologisch wertvolles Gemüse verwendet werden. Wildkräuter, die am Rand einer belebten Verkehrsstraße gesammelt wurden, können auch nicht als gesund bezeichnet werden. Nicht zu vergessen ist ebenfalls, dass Überdosis an Vitaminen genau so ungesund ist, wie Vitaminmangel.

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