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fitness app 26. November 2014 0

Fitness

Im Alltag kommt häufig Bewegung zu kurz und es ist kein Geheimnis, dass die meisten sich zu wenig bewegen. Dies führt zu Gesundheitsrisiken, die sich vor Allem mit zunehmendem Alter zeigen. Zwischen Hektik und Alltag bleibt oft kaum Zeit für Sport, sodass eine gute Fitness-App eine gute Unterstützung sein kann. Der Markt ist überflutet von Fitness-Apps, doch sind sie wirklich sinnvoll und umsetzbar?

Angebotene Fitness-Apps sind oft verlockend

Durchsucht man den Playstore oder Appstore nach Fitness-Anwendungen, werden sehr viele unterschiedliche Programme angezeigt. Werden diese näher betrachtet, so klingen viele davon vielversprechend: Versprechungen zur Gewichtsreduktion, persönliche Trainingsprogramme, Ernährungsberatung und einfache Übungen zum Muskulaturaufbau wecken erstmal das Interesse. Die Sportmeisten sind in kostenlosen Versionen testbar, aber viele Funktionen sind hiervon gesperrt. Für Frauen sind natürlich vor Allem die Apps interessant, die speziell auf die Problemzonen Bauch-Beine-Po konzipiert sind und bei einer Muskulaturstraffung helfen sollen. Hochmotiviert und mit den besten Vorsätzen, regelmäßig zu trainieren, starten die Downloads verschiedener Apps und bei den meisten tritt nach wenigen Minuten Frustration auf. Viele Apps wollen erstmal eine Vielzahl persönlicher Daten oder am Besten eine Direktverbindung zu bestehenden Accounts sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Registrierungen über E-Mail sind ebenso häufig nötig, um überhaupt die Fitness-App starten zu können. Da die wenigsten Interesse daran haben, unfreiwillige Werbung für die App-Entwickler zu ermöglichen und ihr Trainingsergebnisse nicht unbedingt veröffentlichen wollen, werden die ersten Downloads erstmal gelöscht. Bei den verbliebenen Fitness-Apps werden nun erstmal Körpergröße und Gewicht eingetragen, bei einigen wird ein Fragekatalog aufgerufen, bei dem die App die zur Verfügung stehende Zeit für Fitnesstrainings und die Ziele festgelegt werden. Motivierend wirken statistisch erfasste Trainingserfolge, die automatisch berechnet werden.

Das Training mit der Fitness-App kann beginnen?

Endlich kann es losgehen: Die meisten Fitness-Apps versprechen gute Trainingspläne mit guten Tutorials, in denen die Übungen erklärt werden. Eine Fitnessmatte ist bereits ausgerollt, Sportsachen angezogen und der Kampf zur Traumfigur kann starten. Doch auch hier treten oft neue Probleme auf: Die Tutorials sind oft verwirrende Bilderklärungen, die schwer zu verstehen sind oder Videos, die die Übungen demonstrieren sollen. Oft zeigt sich nun, dass Fitnessgeräte benötigt werden, die zusätzlich gekauft werden müssen, um diese Übungen machen zu können. Einige Apps zeigen Übungen aus einem professionellen Fitnessstudio an Geräten, die die meisten nicht Zuhause rumstehen haben. Dem Nutzer stellt sich spätestens an dieser Stelle die Frage, ob nicht der Besuch eines Fitness-Studios die bessere Alternative wäre, da dort vor Ort ein Personal-Trainer auf die Geräte einweist. Das Trainieren an Fitnessgeräten ohne richtige Einweisung in die Handhabung kann zu schweren Gesundheitsschäden führen und nicht zu einem gesunden Training. Aus sehr allgemein gehaltenen Fitness-Apps eine sinnvolle Trainingsapp zu finden, die kostenlos getestet werden kann, ist sehr schwierig und führt oft dazu, dass die Anwender demotiviert sämtliche guten Trainigsvorsätze über den Haufen werfen. Besser ist es, nach Fitness-Apps zu suchen für spezielle Trainingsformen: Einige Apps sind eine gute Unterstützung für ein Lauftraining. Auch speziell entwickelte Apps für die Problemzonen jeder Frau können eine gute Möglichkeit bieten, sich inspirieren zu lassen.Sport
Viele angebotene Fitness-Apps können unterstützend genutzt werden, um ein Fitnessprogramm zu erstellen. Die meisten sind allerdings sehr verwirrend oder nur mit verschiedenen Fitnessgeräten nutzbar. Sinnvoller ist es, sich einige Anregungen zum Training aus den Apps zu holen und dann selbst ein Trainingsprogramm zu erstellen. Wichtig ist, dass regelmäßig trainiert wird, wozu bereits ein paar Minuten am Tag ausreichen.

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