» » Fit ohne Geräte? Abnehmen und Bodyforming durch Eigengewichts-Excercises
Sport 17. Dezember 2013 0

Fitness

Das beste Trainingsgerät haben wir jeden Tag dabei: den eigenen Körper. Das meint zumindest Mark Lauren, Autor des Buches „Fit ohne Geräte“. Er präsentiert ein ganzheitliches Trainingsprogramm für alle, die entweder keine Zeit oder keine Lust haben, ihre Abende im Fitness-Studio zu verbringen. Mal sehen, ob das Programm halten kann, was es verspricht.

Fit ohne Geräte, gedruckt und mobil

Training„Fit ohne Geräte“ von Mark Lauren ist für weniger als einen Monatsbeitrag im (günstigen) Fitness-Studio zu haben. Man bekommt ein Trainingsprogramm, welches tatsächlich das Potential hat, alle Muskelgruppen gezielt anzusprechen und diese dauerhaft zu trainieren. Im Buch befinden sich knapp über 100 Übungen, die durch genügend vorhandene, hoch qualitative Bilder illustriert werden. Die Durchführung ist beinahe idiotensicher und für alle, die schon mal Sport gemacht haben, gut nachvollziehbar. Trotzdem bleibt wie bei allen Trainings ohne professionelle Anleitung ein Rest-Risiko. Dessen muss man sich bewusst sein. Wer an den Standard-Übungen keine Herausforderung mehr sieht, kann diese steigern und variieren. Auch hier bietet „Fit ohne Geräte“ eine Vielfalt an Möglichkeiten. So wird eine „einfache“ Liegestütze schnell zur echten Tortur. Der Langzeit-Effekt ist also für alle Trainierenden gesichert. Das besondere Plus an Laurens System sind neben der Varietät der Übungen die vorgefertigten Trainingspläne in vier Schwierigkeitsstufen, die über einen Zeitraum von 10 Wochen laufen. Hat man ein Programm absolviert, kann man es entweder wiederholen oder die nächste Stufe wählen. All dies ist sehr professionell aufbereitet und macht Lust auf mehr. Lauren hat an die Damenwelt gedacht und ein spezielles Programm für Frauen herausgebracht. Titel: Fit ohne Geräte für Frauen.

Fitness für die Hosentasche

Es gibt auch eine App zum Programm. Man bekommt diese leider nur für Apple- oder Android-Geräte. Die App bietet einen echten Mehrwert gegenüber der gedruckten Version. Zwar ist diese nur in englischer Sprache verfügbar, dafür bekommt man alle Übungen und Trainingsprogramme aus dem Buch, inklusive aller Varianten. Die Übungen werden in Kurzvideos vorgeführt und können direkt mitgemacht werden. Ein Timer sorgt dafür, dass die Intervalle eingehalten werden. Das ist nicht nur praktischer als das Buch, sondern ist auch motivierender und macht mehr Spaß.

Fast ohne Geräte gegen den Speck und Langeweile

Trotz Vorerfahrung hat sich der Autor erst mal an den ersten der vier Schwierigkeitsgrade herangewagt, „Basic“. Das war eine gute Entscheidung. Es wird in Intervallen trainiert, die je 7,5 Minuten dauern. Innerhalb dieser Einheiten vollführt man so viele Wiederholungen, wie man schafft. Dabei soll man sich immer ein wenig verausgaben, denn ohne Überreizung wächst kein Muskel. RumpftrainingJede Einheit widmet sich einer anderen Muskelgruppe. Ein Beispiel für eine Einheit aus dem Basic-Programm. Man beginnt mit Liegestützen, macht weiter mit „Let me in“ (Zugübungen für die Oberarme), geht dann über zu Bizeps-Dips und beendet das Ganze mit Pull-Ups am Küchentisch…das ist echt heavy und nach einer Woche plagt ein nie gekannter Muskelkater. Zeitsprung: nach nun 6 der 10 Wochen kann man sagen, es lohnt sich, bei der Stange zu bleiben. Man erkennt bereits recht deutlich, dass man regelmäßig etwas tut. Beim Thema Motivation ist die App ein treuer Begleiter. Sie registriert nicht nur die eigene Leistung nach jeder Sitzung, sondern erinnert den Nutzer auch an seine Workouts. Ein zusätzliches Plus gegenüber des Buches: man kann ein 5-minütiges Aufwärm-Training vorschalten, das ebenfalls durch ein Video begleitet wird. Insgesamt verdient das Programm von Lauren eine klare Empfehlung für alle, die kurz und intensiv ihren Körper stählen oder effektiv abnehmen möchten.

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