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09. Februar 2014 0

Nageldesign


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Der Nagellack, den wir verwenden, ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit und Stimmung. Unsere Outfits ergänzt er als künstliche Fingernägeleigenständiges modisch-kosmetisches Accessoire. Moderne Nagellacke gibt es in einer unüberschaubaren Anzahl von Farben und Texturen, vom transparenten Klarlack bis zu echten Glamour-Lacken. Hinzu kommt ein breites Spektrum an speziellen Lacken, die zum Teil optische Spezialeffekte bieten, zum Teil aber auch explizit einer gesunden Regeneration der Nägel oder medizinischen Zwecken dienen.
Dabei ist Nagellack ein relativ junges kosmetisches Produkt. Die Grundlagen dafür wurden in der Automobilindustrie entwickelt und sind von dort in die Kosmetik „eingewandert“. Die ersten echten Nagellacke kamen in den 1920er Jahren auf den Markt. Vorher fanden zum Färben der Nägel allenfalls gefärbte Kosmetik-Öle Verwendung, die nur geringe Deckkraft hatten. Die Hauptbestandteile von Nagellacken sind Nitrozellulose sowie leichtflüchtige Lösungsmittel. Bei farbigen Lacken werden der Mischung außerdem die entsprechenden Farbpigmente hinzugefügt. Hochwertige Nagellacke sind heute außerdem oft mit pflegenden Bestandteilen, Vitaminen und Mineralien angereichert. Sehr modern und ganz neu auf dem Markt sind atmungsaktive Nagellacke, mit denen sich empfindliche oder vorgeschädigte Nägel schonend lackieren lassen, ohne ihre Regeneration zu stören.

Nagellackentferner – unverzichtbar für lackierte Nägel

Nagellacke können nur mit einem Nagellackentferner wieder abgenommen werden. Dafür werden ein Watte-Pad oder ein weiches Tuch mit der Flüssigkeit getränkt und der Nagel damit so lange gereinigt, bis keine Lackrückstände mehr Nagelpflegevorhanden sind. Von einigen Herstellern werden auch Nagellackentferner in Gel- oder Cremeform angeboten, die allerdings bei weitem weniger ergiebig sind als die flüssigen Produkte. Für die schnelle Reparatur einzelner Nägel gibt es Kunststoff-Töpfe mit einem Nagellackentferner-Schwamm. Der Wirkstoff in vielen handelsüblichen Nagellackentfernern ist auch heute Aceton. Da dieses den Nägeln sehr viel Feuchtigkeit entzieht, ist es bei trockenen, brüchigen und empfindlichen Nägeln oft besser, auf ein Aceton-freies Produkt auf Alkoholbasis umzusteigen. In modernen Nagellackentferner sind außerdem meist einige pflegende Wirkstoffe enthalten.
Für die Verdünnung von zähflüssigem Nagellack wird Nagellackentferner zwar gerne angewandt, ist dafür jedoch nur sehr bedingt geeignet. Seine pflegenden Bestandteile können einen Nagellack im schlimmsten Fall gerinnen lassen. Im Handel gibt es für diesen Zweck spezielle Nagellackverdünner.

Lackierhilfen – für präzises Arbeiten und tolle Resultate

Lackierhilfen für eine präzise Lackierung und tolle Resultate gibt es ebenfalls in verschiedenen Varianten. Am bekanntesten sind vermutlich die Lackier-Schablonen für French Nails, die zumindest bei den ersten French-Manicure-Sessions das exakte Herausarbeiten der Nagelspitzen mit weißem Nagellack enorm erleichtern. Alternativ – oder zusätzlich – kann dafür auch ein Tip-Painter verwendet werden. Dabei handelt es sich um einen Kosmetikstift, bei dem der Nagellack mit leichtem Druck in einem sehr feinen Strahl auf den Nagel abgegeben wird. In der Pediküre werden Zehenspreizer aus Plastik oder Schaumstoff eingesetzt, welche die Zehen in die richtige „Arbeitsposition“ bringen und ein Verfließen des Nagellacks verhindern.
Lackierhilfen im weiteren Sinne sind auch sogenannte Quick-Dry-Nagellacke, die entweder solo oder als Versiegelungslack Verwendung finden und – der Name sagt es – besonders schnell auf dem Nagel trocknen. Als Nagellack werden sie oft „solo“ aufgetragen und sind im Vergleich zu einer Komplettlackierung allenfalls ein Provisorium. Falls es dabei um die Versiegelung der Nägel – also einen optimalen Schutz des Nagels und eine lange haltbare Lackierung – geht, ist ein herkömmlicher Schutzlack/Nagelhärter auf jeden Fall die wirkungsvollere Variante. Noch wirksamer und auch für den privaten Gebrauch empfehlenswert sind elektrische Versiegelungsgeräte, welche die Lackschichten durch Wärme härten.

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