» » Kryolipolyse - Kältetherapie gegen hartnäckige Fettpolster
dünn werden mit diät 15. April 2016 0

Schönheitschirurgie

Jede Frau kennt sie, diese eine Stelle am Körper, an der die Fettpölsterchen jeder Diät und jedem Sportprogramm trotzen und einfach nicht verschwinden wollen. Genau für diese hartnäckigen Problemzonen gibt es jetzt eine neue Methode: Kryolipolyse oder auch Kryotherapie genannt. Mit dieser Anwendung, die nicht invasiv ist, sollen Fettzellen einfach eingefroren und im Nachhinein vom Körper selbst abgebaut werden.

Weg mit dem Fett

Frieren für eine schlanke Figur – funktioniert das? Glaubt man den Anbietern der sogenannten Kryolipolyse Technik, kann man allein durch Kälte seine Fettpolster an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln verlieren. Besonders für hartnäckigen Fettdepots wie beispielsweise Reiterhosen oder dem lästigen kleinen Bäuchlein soll mit der Kältetherapie nachhaltig der Kampf angesagt werden. Eine Therapie mit Kälte ist dabei gar nicht so neu. In der Medizin wurde Kälte ursprünglich zur Schmerzbehandlung eingesetzt. Kosmetikerinnen nutzen bei einem Cryofacial ebenfalls sehr niedrige Temperaturen, um die Durchblutung der Haut anzuregen und dadurch Fältchen zu reduzieren. Nun sollen frostige Temperaturen also auch unsere Silhouette verändern können. Aber wie geht das?

Wie funktioniert die Kältetherapie?

DiätEs gibt einige unterschiedliche Funktionsweisen der Kältemethode. Vom Grundprinzip sind die unterschiedlichen Verfahren jedoch gleich. Durch Auflegen von Metallplatten auf die gewünschte Körperpartie oder durch ein „Ansaugen“ der lokalen Fettpolster mit einem Vakkum Applikator, werden die Problemzonen isoliert herabgekühlt. Die Geräte nutzen unterschiedliche festgelegte Temperaturen bis zu diesen sie das Gewebe abkühlen. Auf den Entzug von Wärme, sprich Energie, reagieren die Zellen äußerst empfindlich. Es wird ein programmierter Zelltod ausgelöst, die Fettzellen sterben also ab. Später werden die toten Zellen von der Leber über das Lymphsystem abgebaut.

Was ist während und nach der Behandlung zu beachten?

Die Behandlung an sich ist weitestgehend schmerzfrei. Ein unangenehmes Kältegefühl oder Spannungsgefühle durch den Ansaugmechanismus des Vakuum Applikators können vorkommen, sind jedoch in der Regel gut auszuhalten. Nach der circa 60-80 Minuten langen Kältebehandlung ist die betroffene Körperpartie oft gerötet und angeschwollen. In seltenen Fällen kann es zu leichten Erfrierungen der oberen Hautschicht kommen, die jedoch nach ein paar Tagen abklingen sollten. Nach der Behandlung soll auf eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr und 48 Stunden lang auf eine verringerte Aufnahme von Kohlenhydraten geachtet werden, um den Abbauprozess der Fettzellen zu unterstützen.

Für wen ist Kryolipolyse geeignet?

Gut geeignet ist Kryolipolyse für jene Frauen, die kleine aber hartnäckige Pölsterchen an Hüfte, Bauch, unterem Rücken oder Oberschenkeln haben. Die Kältetherapie eignet sich nicht zu allgemeinen Gewichtsreduktion oder zur Bekämpfung von Übergewicht sondern ist ein rein ästhetischer Eingriff zur Optimierung der Silhouette.diät

Funktioniert das wirklich?

Die Fettreduktion mit Kälte funktioniert. Leider gibt es jedoch noch nicht genügend Studien, um verlässlich sagen zu können, welche Nebenwirkungen es auf lange Zeit geben könnte und wie viel Fett tatsächlich bei der Behandlung abgebaut wird. Wenn Anwenderinnen in den Tagen nach der Behandlung auf ihre Ernährung achten und den Körper durch vermehrte Flüssigkeitszufuhr, Bewegung und eventuelle Lymphdrainagen beim Abbau der toten Fettzellen unterstützen, bleibt das abgebaute Fett jedoch dauerhaft verschwunden.

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