» » Fette und Öle - sind die wirklich schädlich?
Öl zum Braten und Würzen 29. Juli 2014 0

Gesundheit

Sehr umstritten sind Öle und Fette für die Gesundheit. Einige Öle und Fette sind gesund, andere wiederum schädlich. Diese Aspekte hängen vom Herstellungsverfahren sowie der jeweiligen Sorte ab. Zu unterscheiden ist zwischen pflanzlichen und tierischen Ölen, die unterschiedliche Konsistenzen als auch Nährstoffe beinhalten.

Verschiedene Herstellungsverfahren von Ölen und Fetten

Bei der Herstellung von den unterschiedlichen Ölen und Fetten wird unterschieden zwischen raffinierter, kalt gepresster und nativer Herstellung. Gesunde Öle sind nativ Fettoder kalt gepresst hergestellt. Befindet sich keine Angabe auf einem Fett oder Öl, handelt es sich um ein raffiniertes Öl oder Fett. Fett ist in der Regel von fester Substanz,Fett durch Hitze wird es flüssig. Öl ist flüssig und bleibt in dieser Konsistenz erhalten. Wichtig ist der Anteil gesättigter und ungesättigter Fettsäuren. Des Weiteren sind die Werte der Omega-3 und Omega-6-Säuren wichtig. Öle und Fette mit einem hohen Anteil ungesättigter Omega-3-Fettsäuren sind gesünder als Öle mit einem geringen Anteil. Gesunde Öle enthalten weiterhin gesunde Vitamine und wertvolle Mineralstoffe, sofern diese nicht erhitzt werden. Bei der raffinierten Herstellung ist eine lange Haltbarkeit gewährleistet und bei der Herstellung werden einige Bestandteile extrahiert. Diese Fette sind oftmals auch gut geeignet, um erhitzt zu werden, weisen allerdings kaum gesunde Nährstoffe oder Vitamine auf bis auf Vitamin E. Kaltgepresstes und natives Öl wird sehr schonend hergestellt, sodass die meisten Vitamine erhalten bleiben. Diese Öle eignen sich nicht dazu, erhitzt zu werden, sondern eher, kalt angerichtet wie bei Salatdressing der Fall ist. Verschiedene Öle und Fette werden zum Verzehr genutzt, andere finden sich in der Kosmetikbranche zur Körperpflege.

Öle und Fette in der Küche

Viele Fette mit ungesättigten Fettsäuren sind im Handel damit ausgeschildert, dass sie gut zum Kochen und Braten geeignet wären. Dies ist jedoch nicht zutreffend. Kalt gepresste oder native Öle lassen sich meistens nicht gut dafür verwenden, um erhitzt zu werden. Einige entwickeln bei Olivezu hoher Temperatur schädliche Stoffe, die der Gesundheit schädlich werden können. Weiterhin sind zwar alle Öl- und Fettsorten Geschmacksträger, allerdings setzen sich viele Fette im Gewebe ab und sind mit für Übergewicht verantwortlich. Viele Diäten, die sich bewährt haben, bauen auf eine sparsame Verwendung von Fett auf und der richtigen Auswahl der entsprechenden Sorte. Einige gesunde Öle sind Olivenöl, Distelöl, Sesamöl, Leinsamenöl oder Walnussöl. Weniger gesund ist Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Zum Backen und Braten eignen sich Pflanzencremes, allerdings ist hierbei darauf zu achten, dass diese nicht aus gehärtetem Öl hergestellt sind. Gehärteten Fetten werden Nachteile für die Gesundheit nachgesagt. Gesunde Öle und Fette hingegen sind vorteilhaft für die Gesundheit. Viele Nährstoffe werden durch entsprechende Öle und Fette vom Körper aufgenommen, wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen, die in anderen Produkten kaum zu finden sind. In vielen Cremes und Lotionen zur Körperpflege finden sich Öle und Fette, wie Olivenöl oder Kokosöl.

Fett ist nicht gleich Fett

Wird darauf geachtet, welche Fette und Öle verwendet werden, so sind Öle und Fette in keinster Weise schädlich für die Gesundheit in Maßen. Werden allerdings Öle und Fette für Zwecke verwendet, für die diese nicht vorgesehen sind, kann dies zu gesundheitlichen Problemen führen. Zur Körperpflege haben sich viele Öle und Fette bewährt, da sie die Haut optimal versorgen mit wichtigen Stoffen, und schützen.

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