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Natur 11. Juni 2014 0

Gesundheit

Jeder Mensch hat Phasen, in denen er mal besser, mal schlechter schläft. Doch wenn das tägliche Einschlafen zum Problem und das Aufwachen zur Qual wird, ist es an der Zeit, etwas zu verändern. Und obwohl man an den lärmenden Kindern, Schichtarbeit und dem spannenden Fernsehprogramm spät Abends meist nicht viel ändern kann, so ist es leichter, bei der eigenen Ernährung anzufangen!

Essen als Schlafkiller

Das Essen, welches wir täglich zu uns nehmen, kann unseren Schlaf auf vielfältige Weise beeinträchtigen, oder eben auch fördern. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was, sondern auch wie viel und zu welchem Zeitraum man seine Nahrung zu sich nimmt.
Eine sehr fetthaltige Mahlzeit ist – besonders, wenn sie in den späten Abendstunden eingenommen wird – die Garantie für einen unruhigen Schlaf. Da Fett für den Körper nicht leicht zu verwerten ist, kann es passieren, dass die verlangsamten Verdauungs-, sowie Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse den Körper im wahrsten Sinne des Wortes ‚auf Trab halten‘ und somit am Einschlafen hindern. Lebensmittel, die viel Fett enthalten, aber auch scharfes Essen kann zu nächtlichem Sodbrennen führen und sollte ebenfalls am Abend vermieden werden.
Essen Sie also möglichst zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr. Falls Sie der Heißhunger packen sollte, halten Sie sich an Obst und Gemüse. Hier ist Durchhalten gefragt, gerade wenn die Chips vor dem Fernsehen schon zur Gewohnheit geworden sind.
In Chips versteckt sich sogleich der nächste Schlafkiller, nämlich das Salz. Wer kennt nicht diese anstrengenden Nächte, in denen man sich ein- oder sogar mehrmals aus dem Bett quälen muss, nur weil die Blase drückt. Stark salzhaltige Nahrung kann dazu führen, dass wir häufiger ‚müssen‘. Unterstützt wird dies zudem noch durch die vermehrte Flüssigkeitszunahme am Abend. Tagsüber vergessen wir oft, zu trinken und der große Durst kommt dann meist am Ende des Tages. Um ihm zu entgehen, ist es natürlich wichtig, regelmäßig zu trinken. Das hilft nicht nur beim Schlaf, sondern sorgt auch für ein strahlenderes Hautbild, mehr Energie und unterstützt den Körper beim Ausscheiden von ungesunden Stoffen.

Der Clou mit dem Trinken

Das Trinkverhalten hat noch viel mehr Einfluss auf unseren Schlaf! So ist Alkohol – auch, wenn viele behaupten er würde sie müde machen – am Abend nicht unbedingt ratsam. Alkohol ist für den Körper schwer zu verarbeiten und nicht wirklich erholsam. Falls Sie also gerne nach der Arbeit oder am Wochenende noch etwas Trinken gehen, versuchen Sie, die Menge der alkoholischen Getränke zu reduzieren, damit die Verdauung in der Nacht nicht so viel zu tun hat.
Das Koffein keinen positiven Effekt auf den Schlaf haben kann, sollte jedem bekannt sein. Entkoffeinierter Kaffee ist hier eine gute Alternative. Auch bei bestimmten Teesorten (wie z.B. Rooibos-Tee) ist Vorsicht geboten, da diese ebenfalls Koffein enthalten und wach machen können.
Trotz allem kann es ratsam sein, vor dem Schlafengehen eine Tasse Tee zu trinken. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass dieser keinen Koffein enthält und er nicht zu spät getrunken wird. Am Besten eignet sich Baldrian-Tee, der für seine beruhigende Wirkung bekannt ist.
Das bekannte Hausmittelchen heiße Milch mit Honig kann ähnlich wie der Tee beim Ein- und Durchschlafen helfen.
Es ist also vor allem das Trinkverhalten, dass einen massiven Einfluss auf unser Schlafverhalten hat. Nicht nur, was wir trinken, sondern auch wie viel und wann wir es trinken ist wichtig.
Zur Ernährung sollte man sich folgende Regel merken: Lebensmittel und Mahlzeiten, die stark verarbeitet wurden, benötigen selbst viel Energie bei der Verarbeitung im Körper und halten diesen damit wach.

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