» » Erkältungsbad: Das hilft bei Erkältungen
Krankheit 28. November 2019 0

Gesundheit


Mit dem Winter kommen die Erkältungen. Fast jeden trifft es einmal über die kalten Monate. Hier hilft natürlich, sich im Vorfeld besonders gesund zu ernähren, auch reichlich Bewegung und viel Wärme zu setzen. Wenn es einen dann doch mal erwischt hat, kann ein altbewährtes Hausmittel Abhilfe schaffen. Gemeint ist das Erkältungsbad. Was steckt dahinter und wie wendet man es richtig an?

Wie kann ein Erkältungsbad helfen?

Wer sich etwas angeschlagen fühlt und die ersten Anzeichen einer Erkältung verspürt, kann einen grippalen Infekt noch rechtzeitig mit einem Erkältungsbad verhindern. Wichtig ist, dass die Erkältung sich noch nicht richtig entfalten konnte, denn nur in diesem Stadium kann ein Erkältungsbad wirklich helfen. Ein erstes Kratzen im Hals, leichter badenSchnupfen, ein allgemeines Krankheitsgefühl – wer die Zeichen rechtzeitig erkennt, kann sich ein heißes Bad gönnen. Zusätze wie ätherische und Öle und eine hohe Wassertemperatur bewirken, dass unsere Atemwege sich befreien und der Körper durchblutet wird. So haben Bakterien oder Viren weniger Chancen, um sich festzusetzen. Zudem steigt die Körpertemperatur. Wir befinden uns in einem „leichten Fieber“, unser Abwehrsystem kämpft nun gegen die Erkältung an.

Erkältungsbad: So geht’s richtig

Damit wir das Bad genießen und von der vollen Wirkung Gebrauch machen, gibt es einige Regeln zu beachten:

  1. Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 32 und 38 Grad Celsius. Das Wasser sollte nicht lauwarm sein, weil es keine Wirkung zeigen würde. Wer kein Thermometer zur Hand hat, geht nach seinem Bauchgefühl: Fühlt es sich heiß genug an, ist es genau richtig.
  2. Badezusätze (etwa ätherische Öle) sollten verwendet werden. Sie unterstützen den Prozess und helfen uns dabei, dass wir uns entspannen können. Eine Stressreduktion ist jetzt genau das Richtige für den Körper. Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen und Menschen, die unter Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sehen davon allerdings ab. Badezusätze und hohe Temperaturen können sich auf den Kreislauf auswirken.
  3. Nach dem Erkältungsbad ist Wärme und Ruhe angesagt. Ein Bademantel ist empfehlenswert. Eine Tasse Tee und anschließend etwas Bettruhe – mehr ist nicht nötig, um dem Körper Erholung zu gönnen.

Wann hilft ein Erkältungsbad nicht?

Ein heißes Bad kann wahre Wunder bewirken, wenn wir die ersten Anzeichen einer Erkältung verspüren. Anders ist es jedoch, wenn wir bereits Fieber haben oder unter einem grippalen Infekt leiden. In diesem Zustand sinkt und steigt die Körpertemperatur. BadUnser Körper befindet sich bereits in einem geschwächten Zustand. In solchen Fällen ist von einem heißen Bad abzuraten, da unser Immunsystem bereits mit der Bekämpfung der eingedrungenen Erkältungskeime beschäftigt ist. Wer seinem Körper jetzt etwas Gutes tun möchte, gönnt sich viel Ruhe und genügend Flüssigkeit (Wasser und Tee). Von Tätigkeiten, die uns körperlich und mental belasten, ist jetzt abzuraten.

Fazit

Mit einem Erkältungsbad nehmen wir unserem Körper ein wenig Stress, indem wir ihn in ein „künstliches“ Fieber versetzen und ihn wärmen. So hat eine anfängliche Erkältung keine Chance. Leichte Badezusätze können helfen. Vor allem ätherische Öle sind empfehlenswert, da sie unsere Atemwege schnell befreien können. Ganz wichtig: Temperatur messen oder nach Gefühl einschätzen – das Bad sollte keinesfalls lauwarm oder kalt sein. Ist es zu heiß oder verspüren wir leichten Schwindel, sollten wir das Bad allerdings abbrechen.

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