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Gesundheit 05. Mai 2014 0

Gesundheit

Gesunder Schlaf ist zwingend notwendig, damit wir uns im Alltag ausgeglichen fühlen und belastbar sind. Und: Er ist die Basis dafür, dass alles, was wir in unter dem Schlagwort Wellness für uns tun, seine entspannende Wirkung auch tatsächlich nachhaltig entfalten kann. Doch jeder zweite Deutsche leidet unter Schlafproblemen. Wie diese zustande kommen können und was jede Frau dagegen tun kann, haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Schlafstörungen und ihre Ursachen

Gesunder SchlafSchlafstörungen können unterschiedliche Gesichter haben: Manche Menschen wachen mitten in der Nacht auf und können kaum oder gar nicht wieder einschlafen. Andere kommen stundenlang nicht zur Ruhe und liegen so lange wach, dass die Menge an Schlaf, die sie schließlich bekommen, bei Weitem nicht ausreicht. Bei wieder anderen sind die REM-Phasen nicht lang genug. Diese Rapid-Eye-Movement-Phasen sind jene Phasen des Tiefschlafs, in denen wir Erlebtes verarbeiten und der Körper den größten Teil seiner Regeneration leistet. Und schließlich gibt es noch jene Fälle, in denen Menschen im Schlaf unterbewusst so intensiv Erlebtes verarbeiten, dass sie sich morgens wie gerädert fühlen. Diese Personen leiden zudem tagsüber häufig an Verspannungen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Kieferschmerzen durch nächtliches Zähneknirschen und anderen Symptomen. Allen Schlafgestörten gemein ist eine erhöhte Reizbarkeit und eine verminderte Belastbarkeit.
Doch wie kommt es zu Schlafstörungen? Einige der häufigen Ursachen sind weitläufig bekannt: Zu viel Stress auf der Arbeit oder im familiären Umfeld und zu wenig Zeit zum Schlafen gehören zu den am weitesten verbreiteten Gründen für einen ungesunden Schlaf. Auch Schimmelsporen in der Wohnung und Lärm sorgen für eine schlechte Schlafqualität. Wer zu immer wieder wechselnden Zeiten ins Bett geht, ist ebenfalls gefährdet, an einer Schlafstörung zu erkranken. Und auch der Konsum von Alkohol mindert die Qualität des Schlafs. Zusätzlich spielen Faktoren der generellen Lebensführung eine Rolle: Wenig Bewegung im Alltag, einseitige Ernährung und ein „Arbeitshoch“ am Computer kurz vor dem Schlafengehen begünstigen Schlafprobleme weit mehr, als den meisten von uns bekannt ist.

Schlafstörungen beseitigen – Tipps für einen gesunden Schlaf

Wer seiner Schlafstörung auf den Leib rücken möchte, der hat die besten Erfolgsaussichten, wenn er das Problem an der Wurzel packt. Auch, wenn es nicht im Handumdrehen erledigt ist: Wer an einerWohltuender Schlaf dicht befahrenen Hauptverkehrsstraße wohnt, der sollte zumindest sein Schlafzimmer auf die andere Seite der Wohnung verlegen. Wenn das nicht hilft, ist ein Umzug in eine ruhigere Straße zwar eine kostspielige, aber aussichtsreiche Lösung. Was vielen nicht klar ist: Auch vermeintlich angenehme Geräusche beeinträchtigen unsere Schlafqualität. Wer zum Einschlafen das Radio oder den Fernseher laufen lässt, der wird am Morgen weniger erholt aufwachen, als wenn er ohne derartige „Störgeräusche“ zu Bett ginge.
Natürlich lassen sich nicht alle Faktoren, die Schlafstörungen begünstigen, derart leicht ausmerzen. Probleme mit dem Partner verschwinden schließlich nicht einfach von selbst. Allerdings kann man lernen, sie nicht mit in den Schlaf zu nehmen: Trainieren Sie sich an, etwa zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen nicht mehr über zwischenmenschliche Spannungen nachzudenken. Mit etwas Übung gelingt dies tatsächlich. Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Ernährung und darauf, mindestens eine halbe Stunde am Tag bei Tageslicht draußen zu sein – egal, bei welchem Wetter. Gehen Sie beispielsweise in der Mittagspause zum Restaurant spazieren. Treiben Sie ein wenig Sport im Alltag und, ganz wichtig: Schalten Sie den Computer abends rechtzeitig aus. Sein Licht ist so hell, dass Ihr Körper sich sonst nicht richtig auf den Nachtschlaf vorbereiten kann.
Fazit: Gesunder Schlaf ist die Basis für unser alltägliches Wohlbefinden und dafür, dass Wellness ihre positive Wirkung entfalten kann. Schlafstörungen haben viele Ursachen. Doch jeder kann etwas gegen sie tun.

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