» » Dress for Success - Wie sie im Büro eine gute Figur machen
Party Look 18. Dezember 2013 0

Mode


Da hat man es endlich geschafft und das ersehnte Vorstellungsgespräch oder sogar schon den Traumjob ergattert, nur um dann vor der Frage des perfekten Outfits zu stehen. Der Business Dresscode trifft aber nicht nur Berufsanfänger, auch bei einem Jobwechsel oder längerer Auszeit ist es wichtig, sich der vorherrschenden Büroetikette bewusst zu sein.

Schritt eins: Beobachten Sie!

Sport auf der ArbeitSind Sie neu in der Firma, sollten Sie als erstes Informationen sammeln. Wie sind die Kollegen angezogen, wie die Chefs? Kommt die Firma eher konservativ rüber? Oder macht sie einen modernen, aufgeschlossenen Eindruck? Checken Sie auch den Webauftritt. Generell ist es so, dass in bestimmten Gewerben wie Banken, Versicherungen oder Behörden ein wesentlich strengerer Dresscode herrscht als zum Beispiel in Werbeagenturen. Sind Sie sich nicht sicher, gilt die Faustregel: Lieber over- als underdressed. Wie Goethe schon wusste, gibt es keine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck. Lässiger werden können Sie später immer noch, aber wenn Sie schon am ersten Arbeitstag einen zu lockeren Eindruck machen, haben Sie es später unter Umständen schwer, ernst genommen zu werden. Es gibt sogar einige Regeln, wenn es um das Büro-Outfit geht: Niemals mehr als neun Dinge sichtbar am Körper tragen, dazu zählen auch Accessoires wie Uhr oder Ringe. Außerdem sollte man nicht mehr als drei Farben und zwei Muster zur gleichen Zeit tragen. Diese Regeln sind sicherlich sehr streng und konservativ ausgelegt, können aber im Zweifel immer als Richtlinie herangezogen werden.

Rock, Hose, Anzug, Kostüm – Was ziehe ich an?

Generell gilt: Beim Vorstellungsgespräch sollte man sich für den Job kleiden, für den man sich auch beworben hat. Hat man seine Stelle schon, sollte man sich dem Job entsprechend kleiden und nicht versuchen zwanghaft jünger oder cooler wirken zu wollen, um bei Angestellten zu punkten. Machen Sie das mit Ihrer Persönlichkeit. Für Röcke und Kleider gilt: Knielänge ist angesagt. Ist der Rock zu kurz, gefällt das vielleicht Ihren männlichen Kollegen, Sie haben es aber schwerer, ernst genommen zu werden. Das gleiche gilt für zu tiefe Einblicke in das Dekolleté. Frauen haben es, wenn es um Kleidung im Beruf geht, sowieso nicht so leicht wie ihre männlichen Kollegen: Studien zeigen, dass Frauen weniger Kompetenz und Seriosität ausstrahlen, wenn sie sich allzu feminin kleiden. Deshalb sollte auch bei Farben auf zu viel Pink, Lila und Rosa verzichtet werden. Entscheiden Sie sich für einen Hosenanzug, achten Sie auf dunkle Farben und einen guten Schnitt; nicht zu eng und bitte auch nicht unförmig weit. Sie sollten sich wohlfühlen und nicht verkleiden. Sind Sie per se ein weiblicher Typ, drücken Sie dies durch schöne High Heels statt durch ein zu enges Kostüm aus. Sind Sie eher konservativ, versuchen Sie Ihr Outfit durch kleine Farbtupfer lebendiger aussehen zu lassen. Schuhe sollten immer geschlossen sein. Im Sommer kann man Peeptoes als Alternative zu Pumps anziehen; sie sind luftiger und man sieht immer noch seriös und angezogen aus.

Nicht nur Kleidung ist wichtig

Der Büro-Dresscode weitet sich gerade für Frauen auch auf Schmuck, Make-up und Accessoires aus. „Weniger ist mehr“ gilt hier in allen Kategorien. Studien belegen, dass gerade Männer diejenigen sind, die Frauen mit zu viel Make-up oder Accessoires das passende Outfitverurteilen. Allerdings sollten Sie nicht gänzlich darauf verzichten. Das perfekte Job Make-up besteht aus makelloser Haut, rosigen Wangen und dezentem Augen Make-up. Haben Sie lange Haare, ist es immer eine Überlegung wert, einen Chignon oder zusammengebundene Haare zu tragen, statt offener Mähne. Diese gilt – gerade bei Männern – zwar als sexy, aber nicht kompetent. Accessoires und Schmuck sollten Ihre Persönlichkeit unterstreichen – verzichten Sie auf übertriebene Statements, aber auch zu biederes wie Perlenketten, wenn Sie diese im Privatleben gar nicht tragen.

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