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22. September 2013 0

Tattoo

Sternchen, Initialen, kluge Weisheiten, die Geburtstage der Kinder sowie die Namen von aktuellen und Ex-Partnern… viele Promis treiben es in Sachen Tattoos ziemlich bunt. Stars wie Angelina Jolie oder David Beckham sind für ihre Tätowierfreudigkeit bekannt. Allerdings scheint es sich in Hollywood noch nicht herum gesprochen zu haben, das derartiger Körperschmuck für die Ewigkeit gedacht ist. Manche Promis bereuen ihre Tattoos ziemlich schnell – wie etwa Johnny Depp, der sich einst im Liebesrausch „Winona forever“ stechen ließ. Heute ziert statt dessen der Schriftzug „Vino forever“ seinen Oberarm. Ganz anders denkt die irische Sängerin Sinead O’Connor. Sie trägt nicht die Initialien ihres aktuellen Lovers im Gesicht… sondern die ihres Ex-Freundes. Sie will bei jedem Blick in den Spiegel daran erinnert werden, wie sehr sie ihn hasst, gab die Sängerin zur Begründung für ihren gewagten Schritt in einem Interview an.

Stars schaffen Tattoo-Trends

Die ganze Welt schaut genau hin, wenn wieder einmal ein Sternchen – oder ein echter Star – ein neues Tattoo vorzeigt. Viele Promi-Tattoos gewinnen rasch Freunde, so dass regelrechte Tattoo-Trends zustande kommen. So ist es dank Promi-Vorbildern mittlerweile schon unter vielen jungen Eltern üblich geworden, sich die Namen und Geburtstage der eigenen Kinder tätowieren zu lassen – die Beckhams und Pitt-Jolies dieser Welt haben es schließlich vorgemacht. Doch Stars sind nicht nur Trendsetter für bestimmte Tattoo-Motive, sie haben Tätowierungen überhaupt erst salonfähig gemacht. Waren bis vor wenigen Jahrzehnten Tattoos vor allem Soldaten, Matrosen und Kriminellen vorbehalten – wer etwas auf sich hielt, ließ sich nicht tätowieren – so sind Tattoos mittlerweile auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. 12 Millionen Deutsche sind schon tätowiert – das ist immerhin jeder sechste Bundesbürger.

Peinliche Tattoos

Auch Promis sind nicht vor Peinlichkeiten gefeit. Das betrifft nicht nur die eintätowierten Namen von längst getrennten Ex-Partnern – Heidi Klum beispielsweise trägt immer noch den Namen ihres Exmannes Seal auf dem Unterarm, obwohl die beiden längst geschieden sind – sondern auch fragwürdige Motive. So kam das neue, über Twitter präsentierte Eulen-Tattoo von Teenie-Schwarm Justin Bieber bei den Fans nicht unbedingt gut an, es hagelte massenhaft negative Kommentare. Ziemlich peinlich können auch Rechtschreibfehler werden – schließlich sind auch Tätowierer nicht von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche gefeit. Berühmt geworden sind die Hindi-Schriftzeichen auf dem Traumkörper von David Beckham: Vihctoria. Gut gemeint ist schließlich nicht immer gut gemacht. Apropos Schreibfehler: Tattoos in fremden Sprachen – besonders Sanskrit und Chinesisch – scheinen sich bei den Promis großer Beliebtheit zu erfreuen. Aber wer garantiert eigentlich, dass die Sprüche in chinesischer Schrift auch tatsächlich das bedeuten, was sie bedeuten sollen?

Tattoos machen süchtig

Tattoos scheinen tatsächlich süchtig zu machen, wer sich einmal eins hat stechen lassen, will meist auch noch ein zweites… und drittes… bis hin zum vollkommenen Körpergemälde. Das scheint auch für viele Promis zu gelten, denn mit eher dezenten Tattoos fällt man in Hollywood nun mal nicht auf. Nur dumm, wenn das eigene Tattoo sich dann als nicht so originell erweist wie gedacht. Das musste auch Lily Allen feststellen, als bekannt wurde, dass sie dasselbe Fingertattoo hat wie Rihanna und Lindsay Lohan. Andererseits ist auch dies eine Form von Publicity – Auffallen um jeden Preis.

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