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plastische Chirurgie 05. Dezember 2013 0

Schönheitschirurgie

Es gibt keinen chirurgischen Eingriff, der nicht mit Risiken verbunden ist. Daher muss mit gewissen Risiken immer gerechnet werden. Doch trotz dieser Risiken liegt die plastische Chirurgie immer mehr im Trend. So verlockend die Chance jedoch ist, sich durch chirurgischen Eingriff dem eigenen Idealbild näher zu bringen, sollte man sich vorher über die möglichen Risiken informieren.

Eventuelle Risiken bei Operationen

Wenn Sie über eine Schönheitsoperation nachdenken, sollten Sie die möglichen Risiken kennen und wirklich verstehen. So wird bei den eventuellen Risiken zwischen eingriffsspezifischen und allgemeinen Risiken unterschieden. Die allgemeinen Risiken sind beispielsweise Thrombosen, Embolien und Allergien. Solche Komplikationen können jedoch durch prophylaktische Gabe von Medikamenten behandelt werden.

Allgemeine Risikofaktoren

ChirurgieBei Rauchern treten Komplikationen viel öfter auf. Daher sollten Raucher mindestens drei Wochen vor und nach der Operation nicht rauchen. Denn selbst der Wundheilungsprozess bei Rauchern verläuft langsamer als bei den Nichtrauchern. Neben den Zigaretten sollten Sie auch Alkohol 10 Tage vor der Operation vermeiden. Dadurch mindern Sie nämlich das Risiko einer möglichen Nachblutung. Neben Zigaretten und Alkohol können bestimmte Medikamente und Drogenkonsum ein erhöhtes Risikofaktor darstellen. Auch Übergewicht, sowie das zunehmende Alter und bestimmte Erkrankungen erhöhen das Risiko einer Komplikation.

Eingriffsspezifische Risiken

Zu den weiteren möglichen Komplikationen gehören Infektionen und die Gefühlsveränderung. Infektionsrisiken können durch vorbeugende Antibiotikabehandlung eingedämmt werden. Bei einer Gefühlsveränderung handelt es sich um ein verändertes oder fehlendes Gefühl im Narbenbereich. Das ist normal, wenn man bedenkt, dass während dem Eingriff die Nervenbahnen getrennt werden können. Die Nervenbahnen bilden sich normalerweise innerhalb von wenigen Monaten wieder zurück, so dass das Gefühl wieder zurückkehrt. In einigen Fällen kehrt das Gefühl jedoch nicht vollständig oder gar nicht zurück. Ansonsten sind auch die Narkose sowie die örtliche Betäubung immer mit gewissen Risiken verbunden. In sehr seltenen Fällen enden diese sogar mit dem Tod.
All diese Risiken sind sehr selten, sollten jedoch nicht ausgeschlossen werden. In diesen Bereich fällt auch das Risiko von Nekrosen und Blutpropfen.

Das Risiko der Enttäuschung über das Ergebnis

Das Risiko, das wesentlich öfter auftritt, ist nicht körperlich, sondern vielmehr psychisch bedingt. Hierbei handelt es sich um die Unzufriedenheit mit dem Ergebnis der Schönheitsoperation, was vor allem bei Nasenoperationen beobachtet wird. Denn entweder fällt das Endergebnis zu groß oder zu klein als erwartet aus. Dies liegt jedoch vor allem in der Tatsache, dass jede physische Veränderung einfach gewöhnungsbedürftig ist. So kehrt die anfängliche Unzufriedenheit oft nach einiger Zeit in Begeisterung um. Um dieses Risiko zu vermeiden müssen Sie sicher gehen, dass der Chirurg auch verstanden hat, was Sie von der Operation eigentlich erwarten. Scheuen Sie sich nicht davor, Bilder zur Konsultation mit dem Arzt mitzunehmen, da Sie auf diese Weise leichter erklären können, wie Sie sich das Resultat vorstellen. Dabei müssen Sie aber auch realistische Vorstellungen davon haben und wissen, dass auch andere Faktoren bestimmen, ob das Resultat bei Ihnen genauso aussehen wird wie auf dem Bild. Das bedeutet, dass Sie auf keinen Fall die Individualität des eigenen Körpers missachten dürfen. Eine detaillierte Aufklärung über die Zielvorstellungen vor dem chirurgischen Eingriff kann mögliche Enttäuschungen verhindern.

Der Bedarf an nachträglichen Korrekturen

Ein großes Problem stellen die möglichen Asymmtrien dar, die beispielsweise nach einer Brustvergrößerung oder nach einem Lifting der Gesichtshälften auftreten können. Doch diese können nachträglich durch erneuten Eingriff korrigiert werden. Die Narbe selbst kann eine nachträgliche Korrektur brauchen. Denn in AusChirurgnahmefällen wird die Narbe mit der Zeit nicht weicher und blasser. Eine Kortisonbehandlung ist hier oft hilfreich, doch wenn Kortison nichts bringt, kann die Narbe durch die sog. Narbenplastik korrigiert werden.
So erschreckend die möglichen Risiken wirken können, sollten Sie wissen, dass diese aus einer Wahrscheinlichkeitsperspektive betrachtet werden sollten. Denn die Möglichkeit, von einer Komplikation betroffen zu werden liegt bei paar Prozent, wobei die meisten dieser Komplikationen begrenzte Konsequenzen haben.

Mögliche Risiken vorbeugen

Durch eine ausführliche Konsultation mit dem Arzt können die meisten möglichen Komplikationen vorgebeugt werden. Daneben sollten Sie sich nicht davor scheuen, eine zweite Meinung einzuholen. Schließlich muss so eine Entscheidung gut durchdacht sein.
Die Auswahl der Klinik und des Personals ist ebenfalls besonders wichtig, da durch qualitativ hochwertige Instrumente, sowie durch hoch qualifiziertes Personal gewisse Risiken auf das Minimum gesenkt werden können.

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