» » Die richtige Tattoo Pflege
22. September 2013 0

Tattoo


Wer sich dazu entscheidet, ein Tattoo stechen zu lassen, sollte sich nicht nur über die Tragweite seiner Entscheidung klar sein, sondern auch wissen, dass sein neuer Körperschmuck durchaus Pflege benötigt. Dies betrifft vor allem die Zeit unmittelbar nach der Behandlung, allerdings auch später gibt es gewisse Maßnahmen, die dazu beitragen das Tattoo lange schön und farbenprächtig zu erhalten.

Unmittelbare Nachsorge ist wichtig

Grundsätzlich gilt: Das Tattoo ist eine Wunde und muss als solche behandelt werden. Hier sollten ähnliche Nachsorge und Pflegemaßnahmen vorgenommen werden wie nach einer leichten Verbrennung. Vor allem aber gilt es, den Bereich rund um das Tattoo und das Tattoo selbst bis zur kompletten Heilung unbedingt sauber und feucht zu halten. Meist wird von den Tätowierern eine Frischhaltefolie als direkter Verband aufgelegt, der dann knapp eine Stunde nach der Behandlung vorsichtig entfernt werden sollte. Die im Studio aufgetragene Salbe wird mit warmen Wasser und Seife abgewaschen, anschließend sollte die Stelle vorsichtig mit einem weichen Tuch abgetrocknet werden. Häufig geben die Tätowierer eine Salbe zur Nachbehandlung des Tattoos mit, die dünn aufgetragen wird. Dies sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und über einen Zeitraum von sechs bis zehn Tage fortgesetzt werden. So ist gewährleistet, dass alles gut und problemlos verheilt.

Verband sollte länger angebracht bleiben

Gleich nach dem Stechen wird das Tattoo durch einen Verband geschützt, der mindestens noch zwei bis zwölf Stunden, am besten auch über Nacht, auf der Stelle drauf bleiben sollte. Direkte Berührungen des Tattoos sollten so gut wie vermieden werden, außer beim Waschen und Eincremen. Wenn der Verband abgenommen werden muss, geschieht dies am besten in feuchtem Zustand, also zum Beispiel unter der Dusche. Wenn der Verband, sprich die Folie, so richtig feucht ist, lässt sie sich leichter lösen und die Wunde wird nicht gereizt. Wer meint, das Tattoo desinfizieren oder mit Alkohol behandeln zu müssen, der sollte dies in jedem Fall unterlassen. Besser geeignet ist antibakterielle Seife und viel Wasser.

Pflege ist wichtig

Alles, was rund um das Tattoo geschieht, muss unbedingt mit sauberen Händen erfolgen. Darum heißt es unbedingt Hände waschen, bevor man die Tätowierung berührt. Nach der Phase, in der die leicht antibiotische Salbe bis zu dreimal täglich auftragen wird, kann dazu übergegangen werden Bodylotion zu verwenden. Diese sollte allerdings parfum- und farbstofffrei sein, um keine Allergien auszulösen. Nach wie vor geht es darum, dass die Stelle des Tattoos nicht austrocknen darf. Wer sich nicht sicher ist, welche Creme er verwenden kann, sollte sich in einer Apotheke beraten lassen oder Kontakt zu seinem Tätowierer aufnehmen. Keinesfalls darf Vaseline verwendet werden, denn diese kann unter Umständen die Verformung des Tattoos zur Folge haben und die Farben matt machen. Zehn Tage nach dem Tattoo stechen sollte sich dieses nicht mehr empfindlich auf Berührungen anfühlen, bis zu zwölf Wochen dauert die komplette Abheilung der Wunde. Dennoch sollte die Pflege mit Lotion oder einer entsprechenden Creme fortgesetzt werden.

Besondere Maßnahmen für Sport und Sonne

Für vier bis sechs Wochen sollte das Tattoo vor unmittelbarer Sonneneinstrahlung geschützt bleiben. Denn schon fünf Minuten in der prallen Sonne kann eine allergische Reaktion hervorrufen. Deshalb ist es ratsam, bei Outdooraktivitäten eine wasserfeste Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen. Während des Heilungsprozesses des Tattoos sollte auch der Gang ins Solarium unterbleiben und später unter der künstlichen Sonne die Stelle abgedeckt werden. Auch der Gang ins chlorhältige Schwimmbadwasser tut dem Tattoo nicht gut, denn dies kann zu einer Abschwächung der Farbintensität führen. Unmittelbar nach der Tätowierung sollte für drei bis fünf Tage Sport vermieden werden, da die Stelle sonst leicht aufreißen und das Tattoo beschädigen kann. Eine unmittelbare Konsequenz besteht auch in der Vorschrift, dass Blutspenden bis zu einem Jahr nicht möglich ist.

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