» » Die optimale Kleidung für jede Yogarichtung – funktionell und chic
sport 22. September 2013 0

Fitness


Wer Yoga betreibt, möchte den Körper stärken und sich dabei zugleich entspannen. Viele Formen des Yoga beinhalten nicht nur körperliche Übungen, sondern auch Meditationstechniken. Deshalb ist es wichtig, dass Yogakleidung nicht nur funktionell ist, sondern vor allem auch bequem. Yogakleidung sollte keinesfalls einengen oder verrutschen, da beides die Konzentration während der Asanas nachhaltig stören kann. Dieser Artikel hilft bei der Auswahl der optimalen Bekleidung für die Yogastunden.

Stoffe zum Wohlfühlen

SportartenFür Yoga-Anfänger mag es zunächst genügen, ein weites T-Shirt und eine bequeme Stoffhose auszuwählen. Geübtere Yogis stellen allerdings schnell fest, dass spezielle Yogakleidung auf die Ausübung von Asanas perfekt zugeschnitten ist, wodurch das Training deutlich angenehmer gestaltet wird. Der Effekt kommt vor allem durch die richtigen Materialien sowie kluge Schnitte zustande. Zwar sind die meisten Yogaformen nicht unbedingt als schweißtreibend zu bezeichnen, aber dennoch sollte Yogakleidung möglichst aus atmungsaktiven und schweißabsorbierenden Stoffen gefertigt sein. Zwar soll der Körper während der Yoga-Übungen möglichst warm gehalten werden, doch eine Überhitzung ist zu vermeiden. Sowohl Kälte wie auch Überhitzung behindern sowohl die Konzentrationsfähigkeit wie auch die Muskelrelaxion. Perfekt sind natürliche Fasern wie beispielsweise Baumwolle, Bambus oder Leinen. Da Yoga als Lehre auf den Ausgleich von Körper und Seele ebenso wie auf das Gleichgewicht von Mensch und Natur bedacht ist, sollte Yogakleidung vorzugsweise aus Bio-Materialien gefertigt sein. Konventionelle Kleidung hat immer den Nachteil, dass darin enthaltene Giftstoffe über die Haut aufgenommen werden und so in den Organismus gelangen. Siegel wie beispielsweise der Öko-Tex Standard 100 stellen sicher, dass sowohl die Ursprungsfasern möglichst frei von Schadstoffen und Pestiziden angebaut werden, wie auch der folgende Herstellungsprozess nach Möglichkeit frei von schädigenden Farben und chemischen Mitteln bleibt.
Materialien für Yogabekleidung sollten weich und anschmiegsam sein. Beim Yoga sollten sich die Ausübenden möglichst warm anziehen, da ein Frieren die Entspannung und Konzentration nachhaltig stört.

Optimale Schnitte für alle Asanas

Neben dem richtigen Material kommt es vor allem auf einen angenehmen Schnitt der Yogakleidung an. Die Bekleidung ist möglichstKurse für Yoga, Qi-Gong, Kung Fu körpernah geschnitten, darf jedoch keinesfalls einengen. Zu enge Kleidung behindert die Atmung, zu weite Kleidung neigt zum Verrutschen. Körpernahe Kleidung ist auch aus dem Grund zu bevorzugen, da sie die Körperformen sichtbar macht. Dabei geht es nicht darum, möglichst sexy auszusehen – obwohl Frauen natürlich auch beim Sport gut aussehen wollen – sondern vor allem gilt es, die korrekte Ausübung der Asanas zu ermöglichen. Wer seinen Körper beim Yoga beobachten kann, erkennt eine falsche Haltung schneller und kann sie so besser korrigieren.

Die perfekte Yogahose

Yogahosen sind bestenfalls lang oder haben eine 7/8 Länge. Dies ist aus dem bereits erwähnten Grund der Wärmeerhaltung wichtig. Nur, wer körperlich sehr anstrengende Yogaformen oder Spezialvarianten wie beispielsweise das bei einer Raumtemperatur von etwa 40 °C ausgeübte Bikram-Yoga wählt, greift lieber zu einer Shorts. Prinzipiell eine gute Wahl stellen auch Capri-Hosen dar. Leggings sind eher ungeeignet, da sie zum Rutschen neigen. Die optimale Yogahose hat einen hohen, elastischen Hosenbund sowie elastische Bündchen am Beinabschluss. Beides verhindert ein Verrutschen der Hose, beispielsweise beim Sonnengruß oder bei einem Kopfstand. Gerade absolut up to date sind so genannte Haremshosen, die am Oberschenkel recht weit, am Unterschenkel jedoch eher schmal geschnitten sind. Haremshosen erlauben ein Maximum an Bewegungsfreiheit. Übrigens, prinzipiell darf Yogakleidung jede Farbe haben, die der Trägerin gefällt. Allerdings sind eher gedeckte Farbtöne zu empfehlen, da die Ausübenden von grellen Farbtönen in ihrer Konzentration gestört werden könnten. Grau, beige, schwarz oder lila sind beliebte Farben nicht nur für Yogahosen, sondern auch für weitere Yogakleidung.Training Dehnen

Bequeme Oberteile

Auch in der Oberbekleidung ist ein eher körperbetonter Schnitt von Vorteil, allerdings darf dieser bei einem Shirt durchaus lockerer ausfallen. Yoga-Shirts sollten möglichst lang sein – mindestens 75 Zentimeter – damit die Ausübende nicht ständig daran herum zupfen muss. Passende Yogashirts gibt es mit oder ohne Ärmel, welche Variante dabei gewählt wird, entscheidet der persönliche Geschmack. Vor allem ärmellose Shirts verfügen oft über ein eingearbeitetes Bustier, das die Brust optimal stützt. Auf einen BH sollte während der Yogastunde nicht verzichtet werden. Ein Sport-BH eignet sich auch für die Yogastunde hervorragend: Er stützt die Brust, ohne dabei den Brustkorb einzuengen. Besser als ein Bügel-BH ist ein bügelloser BH geeignet. Kuschelige Sweatjacken oder Hoodies sorgen für die notwendige Wärme während der Meditationsphase. Wer leicht friert, greift zusätzlich zum Shirt zu einer leichten Wickeljacke.

Yogakleidung – nicht nur funktionell, sondern auch chic

hot-yogaNun kommt es auch bei der Yogakleidung nicht nur darauf an, dass sie perfekt sitzt und ihren Zweck erfüllt, natürlich sollte Frau auch einfach gut darin aussehen. Beim Yoga ist es wichtig, sich wohl zu fühlen – und kaum jemand fühlt sich wohl dabei, sich in aller Öffentlichkeit in unmodischer Schlabberkleidung zu zeigen. Viele Yoga-Labels bieten Multifunktionskleidung, die sich sowohl im Yogakurs tragen lässt, aber auch in Kombination mit der Alltagskleidung schick aussieht. Ein locker geschnittenes Yogashirt, kombiniert mit einer knackig-engen Jeans, sieht auch im Club umwerfend aus – und kaum jemand wird erkennen, dass diejenige direkt aus dem Yogakurs kommt. Gerade ein Catsuit oder ein eng geschnittener Overall eigen sich perfekt für die Yogastunde – aber auch für einen tollen Ausgehabend.

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