» » Die Mittelmeerdiät - mit gesunden Köstlichkeiten zum Wunschgewicht
Diät aus dem Mittelmeerraum 23. Mai 2017 0

Diät


Pasta, Paella und Ratatouille sind nicht nur lecker, sondern obendrein gesund. Bereits vor mehr als 50 Jahren stellten Wissenschaftler erstmals fest, dass die Menschen rund ums Mittelmeer deutlich gesünder leben als die Einwohner anderer westlicher Länder. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten deutlich seltener auf. Auch der durchschnittliche Body-Mass-Index liegt global gesehen im unteren Bereich. Der Grund dafür ist ganz klar die Ernährungsweise, die auf viel frisches Gemüse und gesunde Öle setzt. Darauf basiert auch die Mittelmeerdiät, die sich eng an diese jahrhundertealte Ernährungsweise anlehnt und dabei lediglich auf einige Kalorienfallen verzichtet. So können auch Genießer die Pfunde purzeln lassen, ohne dabei das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.

Gesunde Lebensmittel fördern das Wohlbefinden

Öl zum Braten und WürzenZu den typischen Lebensmitteln in der griechischen, italienischen sowie andalusischen und südfranzösischen Küche gehören ganzjährig frisches Obst und Gemüse. Fleisch verzeht man hierbei nur wenig, dafür aber sehr viel mehr Fisch. Zum Braten verwendet man hochwertiges Olivenöl und beim Würzen kommen viele frische Kräuter zum Einsatz. Ein oder zwei Gläser Rotwein runden die Schlemmermahlzeit ab. Diese Nahrungsmittelkombination schützt das Herz und die Blutgefäße nachhaltig vor Ablagerungen. So verringert sich das Risiko eines Herzinfarkts, wie verschiedene medizinische Studien ergeben haben. Außerdem sind die traditionellen Mittelmeergerichte so reich an Vitaminen und Mineralstoffen, dass selbst bei einer längeren Reduktionsdiät keine Nährstoffmängel auftreten können.

Genießen und trotzdem abnehmen

Das Prinzip der Mittelmeerdiät ist denkbar simpel: Sie orientiert sich an klassischen Gerichten aus Italien, Griechenland und anderen Mittelmeerländern. Ganz automatisch legt sie damit den Schwerpunkt auf leichten Lebensmitteln wie Gemüse, aber auch Fisch und Meeresfrüchten. Lediglich die Zubereitung und die Zusammenstellung passt man so an, dass man überflüssige Dickmacher einsparen kann. Insbesondere steht die fettarme Zubereitung im Vordergrund. Olivenöl ist zwar äußerst gesund, aber in größeren Mengen natürlich nicht unbedingt kulturfreundlich ist. Außerdem sollte man Pasta nicht unbedingt als Sattmacher verwenden. Verboten ist aber kein Lebensmittel völlig, sodass es durchaus möglich ist, seinen Gelüsten nachzugehen.

Alltagstaugliche Diät mit Lerneffekt

Gerade in der Anfangszeit empfiehlt es sich durchaus, den Kaloriengehalt der unterschiedlichen Lebensmittel im Auge zu behalten und die Gesamtkalorienmenge so anzupassen, dass sie in dem optimalen Bereich knapp oberhalb des Grundumsatzes liegt. Regelmäßiger Sport ist selbstverständlich als Ergänzung nicht verkehrt. Ein fester Diätplan ist aber nicht notwendig, so dass viel Raum für Spontanität und den persönlichen Appetit bleibt. Selbst mit Freunden essen zu gehen, ist völlig problemlos möglich, denn in jedem italienischen oder griechischen Restaurant sind geeignete Gerichte zu finden. Selbst für Vegetarier ist die Mittelmeerdiät problemlos geeignet, da ohnehin viele Speisen ohne Fleisch oder Fisch auskommen. Nur beim Frühstück eignet sich das mediterrane Vorbild nicht, da dieses in den entsprechenden Ländern meist aus Brot oder süßem Gebäck besteht. Ein guter griechischer Joghurt mit frischem Obst gibt aber ebenfalls einen guten Start in den Tag.Fisch für eine gesunde Ernährung

Da die Mittelmeerdiät so einfach umzusetzen ist und kaum von den ursprünglichen Gerichten abweicht, stellt sich bald ein Gewöhnungseffekt ein, ohne dass dauerhaft Kalorien gezählt werden müssen. Außerdem kommt es nach dem Erreichen des Wunschgewichts nicht zu dem gefürchteten Jojo-Effekt – schließlich wird einfach genauso leicht und lecker weitergeschlemmt. Wer gute Küche liebt und sich nur ungern an feste Diätpläne hält, ist bei der Mittelmeerdiät genau richtig. Sie ist nicht nur gesund, sondern lässt sich auch über längere Zeit durchhalten, ohne dass es zu Heißhungerattacken kommt. Allerdings ist eine gewisse Selbstdisziplin notwendig, damit Fett und Kohlehydrate wirklich reduziert werden. Wer dazu neigt, sich selbst zu beschummeln, sollte deshalb lieber eine Diät mit festen Zubereitungsplänen wählen.

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