» » Die Fünf-Minuten-Erfrischungskur für unterwegs
Wellness für zwischendurch 12. September 2013 0

Wellness


Wenn uns nach den spärlichen Urlaubstagen des Sommers der Alltag wieder hat und wir wie gewohnt den fixen Arbeitszeiten nachjagen, nachmittags vielleicht die Kinder versorgen und abends nur noch vollkommen erledigt ins Bett fallen, um dann am nächsten Tag bereits müde wieder aufzustehen, dann ist es Zeit, etwas fürs Gemüt zu tun. Wie man es dreht und wendet, die Zeit des Tages müsste 48 Stunden haben, um alles unter einen Hut zu bekommen. Chronische Stress-Situationen schlagen aber nicht nur aufs Gemüt, sondern werden früher oder später auch äußerlich sichtbar, denn Stress fördert den Alterungsprozess. Spätestens dann wird es Zeit, sämtliche Möglichkeiten auszuschöpfen um erfrischt alle Anforderungen des Tages wieder genießen zu können.

Gute Rahmenbedingungen schaffen

Wer schon einmal unterschiedliche Stadien des Lebenswandels durchgemacht hat, wie zum Beispiel viel ausgehen und deshalb zu wenig Schlaf abbekommen, schnell mal unterwegs einen Hamburger als Mittagessen im Gehen essen, und das regelmäßig, weiß, wie unterstützend eine gesunde Lebensweise auf alle Bereiche im Leben Einfluss nimmt. Der Körper ist unser „Haus“ in dem wir leben. Umso besser wir diesenAuszeit im Alltag pflegen, desto wohler fühlen wir uns auch. Das beginnt allen voran bei der Ernährung. Ausgewogene Nahrungsmittel, die den Körper mit Energie und allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen, sowie ausreichend Wasser, ist das Wichtigste für das tägliche Wohlgefühl. Es macht auch Sinn, sich für das Essen Zeit zu nehmen, also sitzend und ausschließlich essend zu speisen. Oft weiß man auch gar nicht so recht was der Körper gerade für Nahrung braucht, obwohl es ja heißt, dass wir immer auf die notwendigen Nahrungsmittel Appetit bekommen. Das stimmt auch, allerdings benötigen wir dafür ein gutes Körpergefühl. Wer regelmäßig Sport betreibt, ißt normalerweise auch sinnvoller. Hier empfiehlt sich drei Mal pro Woche morgens eine halbe Stunde durch den nächsten Park zu laufen und zurück, oder einfach die Wege statt mit dem Auto oder der U-Bahn mit dem Fahrrad zu nehmen. Das treibt den Puls in die Höhe, verbrennt Kalorien und macht uns so richtig schön fit. Außerdem bekommt das Gehirn jede Menge frischen Sauerstoff ab, wodurch die Konzentrationsleistung und Aufnahmefähigkeit erhöht wird. Bei den Rahmenbedingungen für die tägliche Frischekur ist auch ausreichend Schlaf und regelmäßig Zeit für sich selbst sehr wichtig. Ungefähr acht Stunden Schlaf pro Tag reichen dafür aus.

Geistige Erfrischung in nur 5 Minuten

Es gibt Methoden, die uns in nur fünf Minuten erfrischen können um wieder fit für die nächsten Aufgaben des Tages zu sein. Das Problem, das uns ermüden lässt, ist die fortwährende Leistung, die unser Gehirn vollbringen muss. Neben dem „Automatikbetrieb“ den unser Gehirn täglich leistet, damit unser Körper funktioniert, sind wir meist durch das Berufsleben mit vielen Dingen beschäftigt. Viel muss überlegt, geplant, nicht vergessen werden. Nachts, wenn wir schlafen gehen, läuft das Gehirn weiter und versucht die Eindrücke des Tages zu verarbeiten, wir träumen. Was sehr effektiv hilft, ist, der „Festplatte“, dem Gehirn für einige Minuten eine Pause zu gönnen und zwar ganz bewusst. Es ist so, also würde man einen überhitzten Rechner für ein paar Minuten ausschalten, nur, dass sich das Gehirn durch regelmäßige Pausen, auch Meditation genannt, in nur kurzer Zeit dermaßen erholt, als hätte man ein, zwei Stunden Schlaf hinter sich. Durch die Regelmäßigkeit und die Übung wird das „abschalten“ immer leichter. Es ist nicht nur Meditation, sondern auch ein Mentaltraining, das es den Praktizierenden mit der Zeit ermöglicht, jederzeit von dieser Technik Gebrauch zu machen und mit Stresssituationen ganz allgemein viel entspannter umzugehen.

Die Methode

Die Methode ist kinderleicht. Es muss dazu kein Mantra auswendig gelernt, keine Abfolge von Dingen beachtet werden. Sie brauchen kein Erholungskissen oder Entspannungsmusik, nein. Für die Fünf-Minuten-Erfrischungskur benötigen Sie reinentspannen am Wasser gar nichts! Und genau darum geht es. Das Gehirn soll sich erholen und gar nicht denken. Einfacher ist es, wenn Sie, zumindest am Anfang bis Sie geübter sind, ungestört sind. Das kann natürlich zuhause sein, oder im Büro auf der Toilette. Fünf Minuten Abwesenheit fallen niemandem auf, aber diese fünf Minuten haben es in sich. Setzen sie sich dazu aufrecht und bequem hin, atmen Sie ein paar Mal tief ein und wieder aus und lassen Sie alle Gedanken die kommen einfach vorbeiziehen. Denken Sie nicht daran, was Sie als nächstes einkaufen oder zu erledigen haben, sondern gönnen Sie sich und ihrem Gehirn fünf Minuten Pause. Es hilft, sich ausschließlich auf den Atem zu konzentrieren. Das kann am Anfang noch etwas schwierig sein, denn das Nicht-Denken ist nicht so einfach wie man denkt. Doch mit etwas Übung und Zeit wird es Ihnen immer leichter fallen. Wer mehr Zeit hat, kann die Meditation auch auf bis zu 30 Minuten ausdehnen, fünf davon reichen aber schon vollkommen aus, um sich wieder frisch und munter zu fühlen.

Mit uraltem Wissen zum Glück

Techniken der Meditation werden schon seit tausenden von Jahren, besonders im Buddhismus oder Hinduismus, praktiziert. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, bei der man ständig präsent sein muss, ist es wichtig, Methoden parat zu haben, um allen Anforderungen gewachsen zu sein. Meditation tankt nicht nur die Batterien wieder neu auf. Bei regelmäßiger Praxis werden die Regionen im Gehirn, die für das Glück zuständig sind, nachhaltig aktiviert. Meditation macht uns nicht nur Stress-Resistent sondern auch noch glücklich.

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