» Dehnungsstreifen - Entstehung, Vorbeugung und Sofort-Tipps
Dehnungsstreifen - Haut 31. Juli 2019 0


Die gute Nachricht vorweg: Dehnungsstreifen sind kein medizinisches Problem und gefährden die Gesundheit somit nicht. Es handelt sich um ein rein kosmetisches Problem. Doch wie entstehen diese überhaupt und was kann man dagegen tun?

Die Entstehung von Dehnungsstreifen

Wird das Bindegewebe überdehnt, können Dehnungsstreifen – oder auch „Schwangerschaftsstreifen“ – die Folge sein. Bei der Überdehnung kommt es zu kleinen Rissen der elastischen Fasern unserer Haut. Die Streifen machen sich zunächst durch bläulich-rote Verfärbungen bemerkbar und treten an unterschiedlichen Stellen auf. Vor allem sind Hüften, Po, Busen und der Bauch betroffen. Später verblassen die dunklen Farben, die Haut ist jedoch irreparabel geschädigt, sodass die Narben sichtbar bleiben.schöner Körper

Die Ursachen für die Überdehnung der Haut sind unterschiedlich. Vor allem in der Schwangerschaft kann es zu den lästigen Streifen kommen. Wächst das Kind im Mutterleib, dehnt sich die Haut und das Bindegewebe wird strapaziert. Ein weiterer Faktor: Hormonschwankungen. Die Überproduktion von Cortisol (auch als „Stresshormon“ bekannt) schwächt das Bindegewebe. Auch ein schneller Muskelaufbau oder eine rasche Gewichtszunahme können zu Dehnungsstreifen führen.

Welche Mittel helfen gegen Dehnungsstreifen?

Viele Frauen fühlen sich unwohl in ihrer Haut, wenn sie unter Schwangerschaftsstreifen leiden. Spezielle Cremes gegen Cellulite und Dehnungsstreifen können einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Haut optisch zu verfeinern. Weil es sich jedoch um eine irreparable Schädigung der Haut handelt, kann man die Streifen nicht ganz beseitigen. Trotzdem gibt es genügend Möglichkeiten, um zu einem schöneren Hautbild zu gelangen. Wichtig zu wissen: Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten in der Regel nicht, da es sich um ein rein kosmetisches Problem handelt. Das sind die gängigsten Methoden gegen Dehnungsstreifen:

  • Vitamin A-Salbe: Vitamin A schützt den Körper vor freien Radikalen und trägt dazu bei die Produktion von gesunden Hautzellen anzuregen.
  • Mesotherapie (Microneedling): Winzige Nadelstiche bzw. Verletzungen der Epidermis regen die Neubildung der Haut an. Diese Methode setzt man auch gegen Falten und Pigmentflecken ein.
  • Lasern: Bei einer Laserbehandlung wird die Haut durch tief eindringende Blitze dazu angeregt, dass sie wieder neues Kollagen bildet. Dieses Protein trägt zur Faserbildung und Spannung der Haut bei.

Hausmittel und Tipps zur Festigung der Haut

Damit es nicht zur Überdehnung der Haut kommt, ist eine gesunde Ernährung, viel Wasser und regelmäßige Bewegung unabdingbar. Damit wird Übergewicht der Kampf angesagt und die Haut bleibt elastisch. Wer Gesundheit Hautsein Bindegewebe stärken möchte, kann außerdem Wechselduschen durchführen und auf Massagen setzen. Beide Methoden regen die Durchblutung an, was zur Festigung der Haut beiträgt. Tipp: Öle machen die Massage geschmeidiger und tun der Haut gut. Um das Hautbild insgesamt zu verfeinern, kann auch ein regelmäßiges Peeling helfen. Alte Hautzellen werden abgetragen und die Durchblutung angeregt. Ein einfaches Peeling lässt sich mit Zucker und etwas Olivenöl erstellen.

Ganz wichtig für Schwangere: Massagen sollten im letzten Schwangerschaftsmonat nicht mehr durchgeführt werden. Sie können dazu führen, dass Wehen zu früh einsetzen.

Fazit

Dehnungsstreifen sind lästig, aber nicht unbesiegbar! Obwohl die entstandenen Narben immer Teil unseres Körpers bleiben werden, können wir optisch etwas kaschieren. Spezielle Cremes, Öle und die gute Durchblutung der Haut tragen dazu bei. Dermatologen können professionelle Unterstützung leisten und auch ein Besuch im Kosmetikstudio kann sich lohnen.

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