» » Deep Work: Fünf Elemente - sieben Energiephasen
Sport 08. Juni 2014 0

Fitness


Der Trend beim Fitness-Training weist immer deutlicher in Richtung ganzheitlicher Bewegungsangebote. Ein Konzept, das Frauen zur Motivation stets stärker anspricht als Männer. Deep Work koordiniert Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit nach anatomischen und funktionalen Prinzipien. Dabei kommen auch physiotherapeutische Erkenntnisse zum Tragen. Das Angebot benötigt weder Groß- noch Kleingeräte, trainiert wird ausschließlich mit dem eigenen Körper. Durch den Einsatz vieler Muskeln, die zeitgleich miteinander arbeiten, entsteht eine anspruchsvolle Belastung. Sie führt zu einem hohen Energieverbrauch, verbrennt also viele Kalorien.

Feuer und Wasser dienen als Bild

KraftübungenNatürlich gibt es auch in Zukunft noch die Kundschaft für spezielle Kurse wie “ Bauch, Beine, Po“ oder „Rückenschule“. Doch schon in der Vergangenheit deutete der große Zulauf zu Angeboten mit Choreographien von hoher Belastung den jetzt verbreiteten Trend an. Die Insider allerdings wussten, dass dies auf Dauer nicht die Fitnesscenter füllt: Hier verkehrt ein anderes Klientel als die von Ballettstudios oder Tanzschulen. Bei Deep Work wird die Entwicklung beständiger verlaufen, dieses Konzept besitzt das Zeug zum Klassiker wie Hot Iron. Wie bei jedem anderen Angebot reicht die Variationsbreite vom Anfängertraining über eine mittlere Belastung bis zu höchster Intensität. Es gibt zum Beispiel die Basic-Variante mit Intervalleinheiten und Koordination. Ein Gegenstück dazu bildet das Power Deep Extreme als intensives Training der Muskelausdauer. Für alle Anforderungsstufen gilt, dass verschiedene Übungen auch die tiefer liegende Muskulatur erreichen. Es ist jene, die den Körper schützt und stabilisiert. Die Philosophie des Deep Work greift – leicht variierend – auf die klassischen Elemente Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser zurück. Sie stellen bildhaft die Trainingsanforderungen dar. Eine Deep Work-Einheit umfasst sieben Energiephasen von insgesamt zumeist 60 Minuten, die zwischen Anspannung und Entspannung wechseln. Jede Teilnehmerin trainiert dabei ihren individuellen Bewegungsablauf und Atemrhythmus.

Sieben Phasen sorgen für Zufriedenheit

Der erste Abschnitt macht möglich, anzukommen im Deep Work. Erwärmt und mobilisiert wird der Körper mit Hilfe der Atmung. In der zweiten Phase bereiten sich alle Teilnehmerinnen auf die Bewegungsabläufe vor. Die dritte Phase stellt die erforderliche Belastbarkeit von Herz und Kreislauf her. Es folgen zwei Schwungphasen: in der Ersten stehen Intervalle des Ausdauertrainings im Vordergrund. Phase fünf verbindet weitere cardiologische Belastungen mit Kraftzyklen, wobei auch die Sprungenergie genutzt wird. Phase sechs ist die intensivste, weil hier Wiederholungen der schon absolvierten Übungen stattfinden, vor allem aus der ersten Schwungphase. Jede Frau geht dabei an ihreEMS-Training körperlichen und mentalen Grenzen. Die siebte und letzte Phase dient der Entspannung. Dabei spüren die Teilnehmerinnen den Bewegungen in Geist und Seele noch einmal nach, reflektieren sie. Das Trainingsende leitet über in ein tiefes Bedürfnis nach Ruhe im Anschluss an die intensive Belastung. Typisch für Deep Work ist unter anderem der beidbeinige Absprung aus einer tiefen Haltung mit nach vorne gebeugtem Oberkörper und Armschwingen. Zu den Bodenübungen zählt, den auf Füßen und Händen gestützten, zum Brett gestreckten Körper zu bewegen. Dabei beugt und dreht sich zum Beispiel das rechte Knie zur linken Schulter. Diese beiden Elemente sind typisch für die Ganzkörper-Koordination.
Deep Work ist eine gute Alternative zu körperlicher Belastung an oder mit Geräten. Das Konzept weist in seiner Komplexität über einzelne Anforderungen oder das Formen bestimmter Körperzonen hinaus. Mit Hilfe der Gruppendynamik findet das für alle Leistungsgrößen ansprechende Training statt. Es führt die Teilnehmerinnen nach hoher Belastung in eine intensive Ruhephase. Deep Work macht fit für die körperlichen und mentalen Belastungen des Lebensalltages. Es gibt den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihr Körpergefühl zu entwickeln oder wiederzufinden.

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