» » Das neue Heilfasten - Intervallfasten, 5:2 & Co.
Wassermelone zum Abnehmen 23. Juni 2017 0

Gesundheit

Ob aus spirituellen oder gesundheitlichen Gründen, schon immer hat der Mensch gefastet. Dass Heilfasten sich positiv auf das Immunsystem auswirkt, gilt mittlerweile als wissenschaftlich erwiesen. Doch auch zum Abnehmen kann es der Schlüssel sein.

Was bedeutet Fasten?

Bei traditionellen Fastenkuren verzichtet man über mehrere Tage auf feste Nahrung. Vernünftigerweise sollte dies unter ärztlicher Aufsicht geschehen. Es ist beim Fasten immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Empfehlenswert sind dazu Wasser und Tee. Zusätzlich entleert man beim Heilfasten der Darm mit einem Abführmittel. Beim Intervallfasten ist das nicht nötig.

Intervallfasten – was ist das?

FastenzeitBeim Intervallfasten – auch intermittierendes Fasten genannt – geht es nicht um völligen Nahrungsverzicht. Vielmehr handelt sich um eine Neustrukturierung der Nahrungsaufnahme. Es geht darum, wann man Nahrung zu sich nimmt und um Entlastung durch Phasen des Hungerns. Trotzdem bleibt natürlich eine vollwertige Ernährung unverzichtbar. Fasten in Intervallen kann dem Körper dabei helfen, Essen effizienter zu verwerten. Im hungrigen Zustand sind die Speicher, die wir mit jeder Mahlzeit auffüllen, leer. Der Körper fängt an, seine Energie aus den Fettreserven zu ziehen. Mit der richtigen Balance aus Essen und Fasten bleibt das Gewicht so konstant. Dadurch, dass keine Zeit für Snacks bleibt, kann ein gesünderes Verhältnis zum Essen erlernt werden. Durch den geringeren Arbeitsaufwand bei der Zubereitung kann man Zeit und sogar Geld sparen.

Methode 1: 16/8

In einem Zeitraum von 24 Stunden wird 16 Stunden lang gefastet, in den verbleibenden 8 Stunden darf gegessen werden. Frauen wird empfohlen, eher nur 14 Stunden zu fasten, weil sich die längere Hungerpause negativ auf den Hormonspiegel auswirken kann. In der Essenszeit kann man 2-3 Mahlzeiten zu sich nehmen, die Kalorien sollten dabei immer im Auge behalten werden. Gut geeignet ist diese Methode für Frühstücksmuffel und alle, die mit leerem Magen gut schlafen.

Methode 3: Warrior Diet – Essen wie ein Krieger

Auch bei der Krieger-Methode wird jeden Tag gefastet. Nur abends wird in einem Fenster von vier Stunden oder für ganz eifrige in nur einer Mahlzeit die Kalorienzufuhr gedeckt. So soll der Körper tagsüber nicht durch Nahrung belastet werden.

Methode 2: Die 5:2 Diät

Eine der populärsten Methoden zum Intervallfasten ist die 5:2 Diät. Es wird an zwei Tagen in der Woche gefastet. Das heißt, es werden weniger als 500 Kalorien konsumiert. An den anderen Tagen wird gesund und ausgewogen gegessen, ohne den Kalorienbedarf zu überschreiten.

Methode 4: Eat Every Other Day – jeden zweiten Tag

Wie bei der 5:2 Diät darf man an den Fastentagen 500 Kalorien konsumieren. Allerdings ist jeder zweite Tag Fastentag. Diese strengere Methode hat den Vorteil, dass der Körper sich an weniger Nahrung gewöhnt und sich sogar der Blutzuckerspiegel regulieren kann. Für viele ist es allerdings zu streng, jeden zweiten Tag zu hungern.

Egal, wie streng man sich an die Fasten-Intervalle hält, eine Zeit ohne Nahrungsaufnahme ist für fast jeden Körper von Vorteil. Wie bei jeder Ernährungsumstellung ist es wichtig, sich vorher mit seinem Arzt abzusprechen. Steht dem nichts im Wege, kann man seinem Körper ein neues Verhältnis zum Essen beibringen, Genießen lernen und dabei noch Kilos verlieren.

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