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Kosmetik Haare Locken 20. September 2013 0

Kosmetik

Jede Frau träumt von ebenmäßiger und gepflegter Gesichtshaut. Da dies von Natur aus nicht immer gegeben ist, wirkt entsprechendes Make-up hier wie ein Zaubermittel. Denn in Sekundenschnelle verschwinden Rötungen, kleinere Unreinheiten oder sogar Augenringe. Doch verwendet man das falsche Produkt bzw. die falsche Konsistenz kann das wichtige kosmetische Helferlein schnell das Gegenteil bewirken. Deshalb kommt der Auswahl der richtigen Grundierung, sowohl was die Konsistenz als auch den Farbton betrifft, eine ganz entscheidende Rolle zu.

Hauttyp ist entscheidend

KosmetikDie Teintgrundierung muss in jedem Fall zum jeweiligen Hauttyp passen, dann ist gewährleistet dass ein gleichmäßiger strahlender Hautton entsteht. Dazu ist es hilfreich, sich klar darüber zu werden, welchen Hauttyp man eigentlich hat. Neigt sie zu Unreinheiten oder hat große Poren, so ist vermutlich eine Tendenz zu fettiger Haut gegeben. Ist das Hautbild dagegen gleichmäßig und rosig, dann handelt es sich um normal beschaffene Haut, die verhältnismäßig pflegeleicht ist und auch kaum Poren aufweist. Wer hingegen schnell Rötungen aufweist und unter Spannungsgefühlen nach der Gesichtsreinigung leidet, der hat empfindliche Haut, die auch zu Trockenheit neigt und ganz individuellen Pflegeaufwand benötigt. Doch es gibt viele Frauen, die keinem eindeutigen Hauttyp zuzuordnen sind. In diesem Fall spricht man von sogenannter Mischhaut, die nur an vereinzelten Hautstellen trocken oder fettig ist. Gerade bei diesem Hauttyp ist eine individuell abgestimmte Teintgrundierung notwendig, wobei man im Zweifelsfall Rat von einer professionellen Kosmetikerin einholen sollte.

Make-up Unterlage als Basis

Bevor man sein Tagesmake-up aufträgt, muss die Haut natürlich gereinigt und gepflegt werden. Am besten trägt man die normal verwendete Tagescreme auf, um zu verhindern, dass die Grundierung später fleckig aussieht. Die Creme sollte sanft eingeklopft werden. Anschließend benötigt die Haut etwas Zeit, damit die Nährstoffe gut in die unteren Hautschichten eindringen können. Wer eine normale oder trockene Haut hat, für den genügt im Alltag meist eine getönte Tagescreme als Grundierung aus. Wichtig für eine ebenmäßíge Optik ist, dass kleinere Narben, Äderchen oder Augenringe abgedeckt werden. Hier kann ein farblich abgestimmter Concealer oder Abdeckstift zum Einsatz kommen, wobei der Farbton etwas heller sein sollte als das eigentliche Make-up. Wer hier darauf achtet, dass Übergänge zwischen Concealer oder Abdeckprodukt und Make-up gut verwischt sind, gewährleistet, dass ein nahtloses Ineinanderlaufen möglich wird. Anschließend wird die eigentliche Grundierung aufgetragen, wobei aus hygienischen Gründen ein spezielles Schwämmchen oder ein Pinsel verwendet werden sollte. In jedem Fall sollten dabei auch der Hals und die Ohrläppchen miteinbezogen werden, um einen späteren etwaigen merkwürdigen Eindruck zu vermeiden.

Grundierungen richten sich nach Hauttyp

PinselsetWer sich in den Kosmetikregalen umsieht, der wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten feststellen. Das Angebot reicht dabei von leichtem Fluid bis hin zu stark deckender Creme, dazwischen finden sich Produkte mit pudriger Konsistenz ebenso wie flüssige Make-ups. Neben der Ausrichtung nach dem jeweiligen Hauttyp geht es hier auch um die persönliche Vorliebe, ob man lieber mit der Puderquaste zugange ist oder ein Schwämmchen benutzt. Klar ist aber, dass fettige Haut ein mattierendes Produkt benötigt, während auf trockene Haut auf keinen Fall mit zu viel Puder aufgetragen werden darf. Dies würde im Laufe des Tages kleinere und auch größere Fältchen deutlich zum Ausdruck bringen und die Haut zusätzlich austrocknen. Für ölige Haut sollte nur eine Puderfoundation oder eine ölfreie Foundation zum Einsatz kommen. Feuchtigkeitsarme Haut dagegen freut sich über ein flüssiges Make-up, das mit einer Schicht Puder nach dem Auftragen abgerundet wird. Ein Argument liefert auch die Jahreszeit, denn viele Frauen finden im Sommer bei heißen Temperaturen ein leichtes Fluid angenehm, während im Winter durchaus ein reichhaltiges cremiges Make-up zur Anwendung kommt.

Getönte Tagescreme ist Allerweltsmittel

Wer morgens nicht viel Aufwand bei seinem Make-up betreibt, der verwendet am besten getönte Tagescreme. Diese gibt es in unterschiedlichen Farbnuancen, wobei zu beachten ist, dass die Bilder auf den Packungen oft täuschen können. Verlässlicher ist es, wenn man die Creme vor dem Kauf ausprobiert und einen Klecks auf der Haut direkt aufträgt. Wer sich auf dieses Basiskosmetikprodukt verlässt, der sollte beim Aufträgen darauf achten, dass die Ränder zum Hals und zum Haaransatz sowie im Bereich der Ohrläppchen ähnlich genau verwischt wird wie beim traditionellen Make-up. Nur so ist ein ebenmäßiger gepflegter Teint gewährleistet, der eine strahlende Optik ergibt und jeder Frau Selbstbewusstsein und ein sicheres Auftreten gewährleistet.

Farbton ist entscheidend

Neben der perfekten Konsistenz ist natürlich der richtige Farbton wichtig. Diesen zu finden, ist meist gar nicht so einfach und benötigt viel Zeit und Geduld. Am besten man probiert die einzelnen Töne direkt vor Ort in einer Parfumerie aus, denn ein falscher Farbton kann hier die gesamte Optik einer Frau zerstören. Zu helles Make-up erweckt oft einen kranken ungesunden Eindruck, während ein zu dunkler Farbton einfach unnatürlich aussieht. Wichtig ist, dass das Make-up immer bei Tageslicht ausgewählt wird, denn künstliches Licht oder Neonbeleuchtung verändert den Farbton erheblich. Am besten probiert man einen kleinen Farbklecks auf Hals oder im Gesicht, das Handgelenk ist entgegen vielen Ratschlägen nicht dazu geeignet. Wichtig ist auch, dass jahreszeitliche Veränderungen der Gesichtsfarbe berücksichtigt werden. Denn nach dem Urlaub bei gebräunter Haut sieht das normal verwendete Make-up vielleicht komisch aus und sollte eine Nuance dunkler gewählt werden. Generell geht es aber darum, für seinen optimalen Teint eine Farbe zu wählen, die eine Spur heller ist als der eigene Hautton.Make Up für jeden Typ
Das perfekte Make-up gehört für viele zum einfachen Pflegeritual einfach dazu und trägt wesentlich zur strahlenden Optik einer Frau bei. Mit der richtigen Konsistenz und einer perfekten Auftragetechnik gelingt so mit wenig Aufwand ein strahlender Look, der trotzdem natürlich, vor allem aber gepflegt und schön aussieht.

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