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kaputtes Haar 14. August 2017 0

Haare

Unter brüchigen Haaren leiden viele Frauen. Dabei gibt es viele Faktoren, die die Brüchigkeit der Haare beeinflussen. Das Problem kann durch falsche Ernährung entstehen, aber auch eine unsanfte Haarpflege. Selbst ständig verwendete Haargummis oder auch chemische Belastungen wie Blondieren und Färben wirken sich auf die Haarstruktur aus und machen das Haar möglicherweise brüchig. Auch Infektionen oder eine Schilddrüsenerkankung können sich auf die Haarqualität auswirken.

Gesundheitliche Gründe ausschließen

Selbst die beste Haarkosmetik hat keinen Nutzen, wenn die Gründe für bProbleme mit Haarenrüchige Haare gesundheitlich bedingt sind. Bestehen Mangelerscheinungen, ist eine unerkannte Infektion gegeben oder arbeitet die Schilddrüse nicht einwandfrei, dann kann das nur der Arzt feststellen. Sind die Haare also relativ überraschend stark brüchig geworden, dann lohnt es, zunächst den Arzt aufzusuchen und zu klären, ob die Haarprobleme gesundheitlich begründet sind. Dabei kann man im Bedarfsfall auch abklären, ob eine Medikamenteneinnahme beispielsweise zu den Haarproblemen führt.

Hormonschwankungen möglich?

Frauen, die sich in der Schwangerschaft befinden, die stillen oder in den Wechseljahren sind, haben hormonelle Schwankungen, die sich auf die Haarstruktur auswirken. Auch die Pilleneinnahme oder ein Wechsel des Präparates können Einfluss auf die Haarqualität nehmen. Hier heißt es einfach nur abzuwarten und Geduld zu haben, bis die Phase vorbei ist und die Haarqualität sich verbessert.

Chemische und mechanische Hintergründe

Färbungen und hier speziell Blondierungen sind eine echte Strapaze für die Haare. Gerade bei dünner und feiner Haarstruktur kann es dann sein, dass die Haare schon nach nur einer Blondierung sehr brüchig werden. Dann helfen nur kosmetische Maßnahmen, um dem Haar wieder zu einer besseren Struktur zu verhelfen. Blondiertes Haar sollte beispielsweise nicht täglich, sondern höchstens alle zwei Tage gewaschen werden. Dazu sollte nur ein sehr mildes Shampoo auf die Haare gelangen. Weiterhin sollten die Haare nach Möglichkeit nicht geglättet werden und der Haartrockner sollte so oft wie möglich im Schrank bleiben. Optimal ist es für die chemisch angegriffenen, brüchigen Haare, wenn sie sanft an der Luft trocknen. Eine Spülung nach jedem Waschen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Regelmäßige Haarkuren dringen tief in die Haarstruktur ein und machen das Haar geschmeidig und damit weniger brüchig. Wichtig ist zudem, dass die Haare regelmäßig, spätestens alle acht Wochen in den Spitzen nachgeschnitten werden. Haargummis sollten nur selten zum Einsatz kommen. Muss es der Pferdeschwanz sein, dann sollten es nur mit Textil beschichtete Haargummis sein, die zum Einsatz kommen.

Gerade Frauen neigen häufig zum Eisenmangel

Bedingt durch den Monatszyklus haben viele Frauen dauerhaft einen Eisenmangel zu verzeichnen. Eine Ernährung, die verstärkt auf Fleisch und Innereien, zudem auf Getreide und Gemüse sowie Hülsenfrüchte setzt, füllt den Eisenstatus im Blut wieder auf – sofern er nicht krankheitsbedingt gegeben ist. Wer unsicher ist, kann einfach mittels einer kurzen Blutentnahme beim Arzt den Eisenstatus im Blut kontrollieren lassen und so Gewissheit bekommen, ob der Eisenmangel die Ursache für die brüchigen Haare ist.Frisur mit langen HaarenBrüchige Haare können viele Ursachen haben. Immer dann, wenn Haarprobleme, die sich aus chemischen Behandlungen wie Färbungen oder Blondierungen sowie heißen Haartrocknern oder Glätteisen ausgeklammert werden können, lohnt ein Arztbesuch für einen Bluttest.

 

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