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Extensions 01. März 2018 0

Haare

Welche Frau kennt das nicht: Man war beim Friseur, hat sich einen neuen, trendigen Kurzhaarschnitt verpassen lassen und stellt schließlich, nach einiger Zeit fest: Oh Schreck! Ich will sofort meine lange Mähne zurück! Haarverlängerungen sind längst kein Geheimtipp mehr. Doch wer sich für diesen Schritt entscheidet, steht oft erst einmal vor der Frage: Welche Art der Verlängerung ist für mich eigentlich die Richtige?

Wann lohnen sich Extensions?

Haarverlängerungen oder Extensions, wie man sie auch nennt, kann man erst ab einer bestimmten Länge der Naturhaare einarbeiten. Zwar würde theoretisch eine Länge von circa 6 Zentimetern genügen, damit die Verlängerungen halten, allerdings bestünde die Gefahr, dass man hier die Übergänge zwischen HaareExtensions und Echthaar zu sehr sieht. Besser ist es, das Eigenhaar noch ein wenig wachsen zu lassen und erst ab einer Länge von ungefähr 10 – 15 Zentimetern die Haarverlängerung einarbeiten zu lassen. Nur: Welche Methoden gibt es überhaupt?

Tape-Extensions

Da wären zum Einen die relativ simplen Tape-Extensions. Wie der Name verrät, handelt es sich hier um eine Art „Klebestreifen“, an dem das Fremdhaar fein aufgereiht angebracht ist. Der Streifen selbst besteht aus Ober- und Unterseite, die beide kleben. Es wird eine feine Eigenhaarsträhne in der Länge der Extension genommen, der Klebestreifen wird „geöffnet“ und das Eigenhaar dazwischen gelegt. Nun wird der Streifen zusammen gedrückt und fertig ist im Grunde die Verlängerung. Tape-Extensions eignen sich besonders gut, um mehr Fülle in feines Haar zu zaubern, aber auch eine komplette Haarverlängerung ist damit möglich.

Die Weaving-Methode

Bei dieser Methode werden die Extensions weder geklebt noch geschweißt – sie werden, so verrückt es klingen mag, angenäht. Zuerst werden am Kopf drei bis vier Reihen Corn-Rows, ganz kleine, feine Flechtzöpfe, waagrecht geflochten. Auf diese Reihen werden anschließend entsprechend lange Tressen mit Echt- oder Kunsthaar mittels einer gekrümmten Nadel und einem Faden angenäht.

Die klassischen Bondings

Die vielleicht bekannteste Möglichkeit der Haarverlängerung sind Bondings. Hier „klebt“ man kleine Haarsträhnen, an deren Ende eine Art Verbindungsstück ist, Strähne für Strähne ans eigene Haar. Aber keine Sorge, echter Kleber kommt hier nicht zum Einsatz. Meist sind die „Klebstücke“ aus Keratin. Auch bei der Bonding-Methode kann zwischen Natur- und Kunsthaar gewählt werden. Diese Art der Haarverlängerung ist sicherlich eine der Zeitaufwendigsten, wenngleich es inzwischen Methoden gibt, bei denen mit einer Art „Pistole“ bis zu fünf Strähnen gleichzeitig gesetzt werden könnenlange Haare.

Fazit

Tape-Extensions eigenen sich vor allem für Frauen, die kurzfristig einmal etwas Neues ausprobieren wollen oder sich ein wenig mehr Fülle im Haar wünschen. Da Frisuren aber gerade wegen der langen Tape-Streifen nicht einfach umzusetzen sind, ist diese Methode für eine komplette Verlängerung nicht unbedingt zu empfehlen. Bleibt die Qual der Wahl zwischen „Nähen“ oder „Kleben“: Die für das Haar schonendste Methode ist sicherlich das Weaving. Hier klebt man nichts und die Haartressen  setzt man nach 6-8 Wochen, wenn sie ein Stück heraus gewachsen sind, einfach wieder hoch. Diese kann man dann neu „vernähen“. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass man bei bestimmten Frisuren an der Seite die Tresse sieht. Bondings versprechen den natürlichsten Look, aber man muss eben beachten, dass man die Strähnen ins eigene Haar klebt. Zudem ist nicht garantiert, dass nicht doch das ein oder andere Bonding hervorlugt.

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