» » Blond in Bestform - Wie man blondes Haar pflegt
10. Oktober 2014 0

Haare

Gesundes, blondes Haar wünschen sich viele Frauen, in der Realität sind die Haare aber nach der Blondierung oft spröde und brüchig. Wie man blondes Haar wieder auf Vordermann bringt und auf was man vor dem Gang zum Friseur achten sollte, wir verraten es Ihnen!

Welches Blond darf’s denn sein?

Laut Friseuren ist blond die am häufigsten nachgefragte Haarfarbe. Wer sich unsicher ist, ob er wirklich von brünett auf blond wechseln möchte, der sollte es für den Anfang mit einigen Strähnchen um das Gesicht versuchen. Strategisch platziert lassen sie das Gesicht leuchten und gesünder erscheinen. Wer doch gleich aufs Ganze gehen will, der sollte seinen Friseur ruhig vorher um eine Beratung bitten. Welche Farbe würde mir stehen? Wie viele Farben arbeitet er ein? Glaubt er, die Haare überstehen die Färbetortur überhaupt? Viele Coloristen freuen sich, wenn man sie ausführlich um Rat bittet und helfen gerne weiter. Das gewünschte Blond sollte außerdem zum Teint passen. Kühlen Typen mit blasser Haut stehen Platintöne super, warme Hauttöne sollten sich auf Gold- oder Honigblond festlegen. Die meisten Friseure verwenden für eine Rundum-Coloration übrigens bis zu vier Farben, das haucht dem Haar Leben ein und lässt es natürlicher aussehen. Trend-Blond ist zur Zeit ein Honigblond mit Karamelltönen – zuckersüß!

Pflege mit hellem Köpfchen

Von Natur aus blondes Haar ist fein und oft dünn. Gefärbte Blondinen haben meist mit brüchigem, glanzlosen Haar zu kämpfen. Während Shampoos für coloriertes Haar naturblondes Haar oft noch schlapper und dünner werden lassen, pflegt es gefärbtes Haar und gibt Glanz. Haarpflege sollte auch immer zur Struktur der Haare passen – nicht nur zur Farbe. Für alle Blondinen gilt aber: Mindestens einmal die Woche kuren und im Sommer und beim Föhnen unbedingt Hitzeschutz verwenden. Für trockene Spitzen gibt es mittlerweile viele Haaröle, die kaum beschweren. Wer sehr feines Haar hat, der kann die Öle auch einfach abends oder vor dem Haare waschen verwenden. Blondierungen spalten die eigenen Farbpigmente der Haare auf. Dazu muss die Haarschicht aufgebrochen werden, was oft zu sprödem, brüchigem Haar führt. Hat das blondierte Haar erst einmal Spliss und brechen die Enden ab, ist es Zeit für Radikalmaßnahmen. Egal was die Werbung uns erzählen mag: Wirklich kaputte Haare lassen sich nicht mehr reparieren. Um zu verhindern, dass Haarbruch und Spliss die Haare noch weiter schädigen, sollte man sie schleunigst abschneiden – so leid das manchen auch tut.

Liebling, ich habe mir die Haare gefärbt!

Die schlimmsten Haarunfälle zu Hause finden mit Blondierungen statt. Unerwünschte Untertöne, die von Gelb und Orange bis zu Grün reichen können sind am häufigsten zu finden. Grund dafür sind die natürlichen Untertöne des eigenen Haares. Brünette haben oft viele rote Pigmente in den Haaren, die Blondierung schafft es dann häufig nicht, diese fertig aufzuspalten und heraus kommt das gefürchtete Orange-Blond. Gegen den Orangestich helfen sogenannte Silber-Shampoos, die in fast jeder Drogerie zu finden sind. Grün werden blondierte Haare, wenn sie zu oft gefärbt wurden, und keine oder zu wenige Rotpigmente in den Haaren vorhanden sind. Hier hat sich Tomatensaft als SOS-Maßnahme etabliert. Einfach drauf auf den Schopf, einwirken lassen und ausspülen – bei Bedarf wiederholen. Am sinnvollsten ist es aber, einfach einen Friseur aufzusuchen, bevor man Blondierungs-Selbstversuche unternimmt.

Fazit

Egal ob Honig- oder Platinblond, ein paar Strähnchen oder eine volle Coloration – blonde Haare benötigen mehr Pflege als jede andere Haarfarbe. Passen Sie Ihre Haarpflege außerdem an die natürlichen Bedürfnisse Ihres Haares an und verzichten Sie auf „Haarkiller“ wie zu heißes Föhnen, dann steht glänzend gesundem Haar nichts mehr im Weg.

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