» » Androgyner Chic - das Spiel mit der Männlichkeit
Männlichkeit 26. Juli 2014 0

Trends

In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen den Geschlechterrollen immer mehr zu verwischen scheinen, ist es keine Überraschung, dass es momentan angesagt ist, sich so zu kleiden, dass man hauptsächlich Kleidungsstücke trägt, die sonst von dem jeweils anderen Geschlecht getragen werden. Momentan ist der androgyne Chic sehr angesagt. Was das genau ist, wie er funktioniert und wem er steht, wird in dem nun folgenden Text erläutert.

Wie funktioniert der androgyne Chic?

der Androgyner chic ist wieder angesagtIn den letzten Jahrzehnten ist es durchaus schon öfter vorgekommen, dass es unter Frauen angesagt war, Kleidung zu tragen, deren Schnitte eher an die Kleidung von Männern erinnern. Denn das Spiel mit den verschiedenen Geschlechterrollen ist für manche Menschen nicht nur spannend, sondern übt auf sie auch fast schon so etwas wie einen magischen Reiz aus. Momentan ist der androgyne Chic ebenfalls wieder mal sehr angesagt. Auch, wenn es sich so einfach anhören mag, bedeutet „androgyner Chic“ nicht, dass man sich einfach ein paar Hemden und Hosen seines Freundes oder Manns stibitzen kann, um diesen Look zu vervollständigen. Vielmehr geht es bei dem androgynen Chic darum, Frauenkleidung so zu tragen, dass sich die jeweiligen Körperformen nur erahnen lassen. Das gelingt mit relativ eng und schlicht geschnittenen Hosenanzügen, Blusen und Herrenhosen besonders gut. Aber auch Westen und Sakkos können von Frauen getragen werden. Akzente lassen sich bei dieser Art des Ankleidens auch durch eine Kombination verschiedener Stoffe setzen. So kann man beispielsweise eine Bluse aus Seide oder Chiffon mit einem Sakko aus Filz oder Tweed kombinieren.

Wem steht der androgyne Chic und wie setzt man diesen Look am besten ins Szene?

Der androgyne Look kann besonders gut von Frauen, die eher schlank und sportlich sind, getragen werden. Bei Frauen, die ein paar mehrAndrogyne Frau - wieso denn nicht? Pfunde auf die Waage bringen, könnte dieser Stil dagegen schnell ein wenig plump wirken. Wer ganz mutig ist, kann solch ein Styling mit einer androgynen Frisur, wie zum Beispiel einem kurzen Bob, kombinieren. Man sollte jedoch darauf achten, dass man nicht zu sehr in diesem Stil verschwindet, und dass man bei der Verkörperung dieses Stils stets darauf achtet, sich nicht auf eine Geschlechterrolle zu versteifen, sondern beide Geschlechterrollen lässig und elegant miteinander zu kombinieren. Das kann beispielsweise so aussehen, dass man zu einer eng geschnittenen Bluse eine weite Herrenhose trägt, oder zu einem engen Rock ein Sakko aus Filz. Mit einem knalligen Lippenstift, dezenten Schmuckstücken oder High Heels lässt sich dieser Look perfekt abrunden.Wer ganz mutig ist, kann diesen Look auch noch um Accessoires wie zum Beispiel Hüte oder Krawatten erweitern. Und wem der androgyne Look so ein wenig zu trist oder gar farblos ist, kann ihn dadurch aufpeppen, dass er bunte Kleidung, oder Kleidung, die mit besonders viel Glitzer versehen ist, dazu trägt. Das nimmt diesem Look ein wenig von seiner Ernsthaftigkeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass man ihn auch im Sommer oder zu besonders festlichen Anlässen gut tragen kann.
AndrogynerWer eine eher sportliche und/oder schlanke Figur hat, kann sich an einen der aktuellen Mode-Trends des aktuellen Jahres machen: den androgynen Look. Dieser Look funktioniert so, dass man als Frau Kleidung trägt, die von ihren Schnitten und Linien her eher den Kleidungsstücken ähnelt, die sonst vor allem Männer tragen. Kombiniert man solche Kleidungsstücke mit hochhackigen Schuhen, dezentem Schmuck oder einem relativ auffälligen Make-up, schafft man einen guten Kontrast zu den „männlichen Kleidungsstücken“, was dazu führt, dass der sogenannte „androgyne Chic“ entsteht, bei dem Frauen lediglich mit einem Hauch von Weiblichkeit und ganz viel Eleganz auftreten.

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